19. September 2019 / 16:37 Uhr

TSV Selent-Trainer Wobken: "Wir müssen sehen, dass wir zuerst die eigenen Aufgaben erledigen"

TSV Selent-Trainer Wobken: "Wir müssen sehen, dass wir zuerst die eigenen Aufgaben erledigen"

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Simon Wobken bleibt mit seinem TSV Selent erfolgreich.
Simon Wobken bleibt mit seinem TSV Selent erfolgreich. © Wottge, Jan Phillip
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Kreisliga - Ostholstein: TSV Selent will Vorreiter bleiben - Wobken optimistisch

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Reizvolle Spielpaarungen hält der neunte Spieltag in der Fußball-Kreisliga Ostholstein bereit. Für den Aufsteiger TSV Selent (Platz 2) kommt es gegen die Oberliga-Reserve von Eutin 08 (4.) zur Nagelprobe. Sollten die bislang ungeschlagenen Selenter ihren siebten Sieg erringen, wäre der Neuling endgültig ein ernsthafter Kandidat im Kampf um den Titel.

TSV Selent-Trainer Wobken bleibt gelassen

„Daran wollen wir jetzt nicht denken. Wir konzentrieren uns auf Eutin. Eine Mannschaft, gegen die wir noch nie gespielt haben. Mal sehen, wer aus der Oberliga-Mannschaft dabei ist. Aber das ist auch egal. Wir haben uns noch nie auf einen Gegner eingestellt. Wir müssen sehen, dass wir zuerst die eigenen Aufgaben erledigen. Der Rest kommt dann von allein“, bleibt TSV-Trainer Simon Wobken gelassen und lässt die Dinge auf sich zukommen.

Ein Ziel ist allerdings schon in greifbarere Nähe: „Wir wollen unbedingt weiter ungeschlagen bleiben und das Jahr voll machen“, erklärt Wobken, dessen Team zuletzt am 16. November 2018 gegen die Bujendorfer SpVg verlor. Erfolgsgarant für die beeindruckende Serie war dabei eine stabile Defensive, auf die der Coach auch weiterhin setzt. Allerdings muss die Abwehr umgestellt werden. Für Philipp Schümann (Dienst) wird Rückkehrer Stefan Cawello in die Innenverteidigung rücken, während Yannick Schümann (Dienst) auf der „Sechs“ von Julian Schiemann vertreten werden könnte.

SC Kaköhl weit weg von der Tabellenspitze

Drei Punkte hinter den Selentern lauert der TSV Lütjenburg (3.), der mit dem unberechenbaren TSV Lensahn (9.) eine knifflige Aufgabe zu lösen hat. Ein wegweisendes Spiel steht der SG Kühren bevor (6.), die nur mit einem Sieg gegen den punktgleichen TSV Malente Anschluss zur Tabellenspitze hält.

Von der Tabellenspitze nur träumen können der SC Kaköhl (14.), der VfL Schwartbuck (15.) und der SV Fortuna Bösdorf (13.). Alle drei Teams haben noch nicht gewinnen können. Ein Sechs-Punkte-Spiel steht dabei den Bösdorfern bevor, die gegen den Tabellennachbarn FC Riepsdorf antreten müssen. „Es ist kein Schicksalsspiel und auch kein „Sechs-Punkte-Spiel. Es ist ein wichtiges Spiel, natürlich. Aber auch nach diesem Spieltag ist noch nichts entschieden. Noch nie ist ein Verein am achten Spieltag abgestiegen“, nimmt Bösdorfs Trainer Ismet Nac ein wenig Druck von der Mannschaft.

Ob Torjäger Dawid Janas, der nach Hamburg verzogen ist, helfen kann, den ersten Sieg zu erringen, steht noch nicht fest. Auch die Einsätze von Arne Anders und Christian Koschmann sind fraglich. „Wenn am Ende alle Spieler alles gegeben haben, dann kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jeder muss die Grundlagen abrufen. Dann bin ich zufrieden“, erklärt Ismet Nac entschlossen.

Freitag, 19 Uhr: TSV Selent – Eutin 08 II. Sonnabend, 14 Uhr: SV Fortuna Bösdorf – FC Riepsdorf; SG Insel Fehmarn – Oldenburger SV II; SC Kaköhl – Oldenburger SV II. Sonntag, 15 Uhr: TSV Lensahn – TSV Lütjenburg, TSV Malente – SG Kühren, VfL Schwartbuck – TuS Garbek.

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