22. August 2019 / 15:25 Uhr

TSV Selent will weiter auf der Erfolgswelle reiten

TSV Selent will weiter auf der Erfolgswelle reiten

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Im Kreispokal reichte es für den TSV Selent gegen die Elf des Dobersdorfer TSV nicht für ein Weiterkommen.
Im Kreispokal reichte es für den TSV Selent gegen die Elf des Dobersdorfer TSV nicht für ein Weiterkommen. © Runge
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Kreisliga Ostholstein: Aufsteiger TSV Selent noch ungeschlagen - Auch gegen Spitzenreiter SG Insel Fehmarn gab es einen Punkt

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Wer hätte das gedacht? Der Aufsteiger TSV Selent (Platz 5) gehört nach vier Spieltagen zu den vier Teams der Kreisliga Ostholstein, die noch ungeschlagen sind. Im Heimspiel gegen das Schlusslicht FC Riepsdorf, das keinen Zähler auf dem Habenkonto hat, sind die Selenter als Klassenneuling plötzlich Favorit.

„Dass es so gut läuft, habe ich nicht erwartet. Ich habe mit einem schwierigen Start gerechnet, gerade wegen der schweren Gegner zu Anfang“, schildert der Selenter Trainer Simon Wobken, dessen Team selbst gegen Spitzenreiter SG Insel Fehmarn (1:1) bestehen konnte, obwohl sieben Spieler fehlten. „Gegen Riepsdorf aber stehen alle wieder zur Verfügung und brennen auf ihren Einsatz. Wir freuen uns riesig auf das Spiel. Das findet unter Flutlicht statt. Eine besondere Atmosphäre. Auch wegen der vielen Zuschauer, die inzwischen kommen. Der ganze Ort ist angefixt. Gegen Lütjenburg waren rund 200 Leute da“, genießt Wobken den Erfolg seiner Mannschaft, der seiner Meinung nach auf einer gefestigten Defensive basiert.

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Dort ist Innenverteidiger Stefan Cawello der Kopf, der über den größten Erfahrungsschatz verfügt. „Mit einer guten Abwehr kann man in der Kreisliga viel machen. Aber Tore schießen müssen wir ja auch. Da sind wir in diesem Jahr zum Glück breit aufgestellt“, freut sich der Coach, dass gleich sieben Spieler für die zwölf Selenter-Treffer verantwortlich sind.

Einen Treffer mehr auf dem Konto, aber eine ungleich schwerere Aufgabe zu bewältigen, hat die SG Kühren, die auf Platz sechs rangiert. Das Spiel beim ungeschlagenen Tabellenzweiten Eutin 08 II wird wegweisend und gibt einen Fingerzeig, wie weit die Kührener in ihrer Entwicklung schon sind und ob den hoch gehandelten Teams der Liga Paroli geboten werden kann. Ein dickes Brett zu bohren hat auch der TSV Lütjenburg (7.), der bei der SG Insel Fehmarn antritt, während der bislang noch sieglose VfL Schwartbuck (14.) im Heimspiel gegen den Absteiger TSV Malente (9.) gefordert ist. Völlig offen erscheint dagegen die Partie zwischen dem SV Fortuna Bösdorf (13.) und der BSG Eutin (11.).

Freitag, 19.30 Uhr: TSV Selent – FC Riepsdorf. Sonnabend, 14 Uhr: SV Fortuna Bösdorf – BSG Eutin; 15 Uhr: SG Insel Fehmarn – TSV Lütjenburg; 17.30 Uhr: Oldenburger SV II – TuS Garbek. Sonntag, 15 Uhr: Eutin 08 II – SG Kühren, TSV Lensahn – TSV Gremersdorf, VfL Schwartbuck – TSV Malente.

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