28. April 2021 / 15:29 Uhr

TSV Siems nimmt dritten Anlauf in die Regionalliga

TSV Siems nimmt dritten Anlauf in die Regionalliga

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Vom NFV-Präsidium unerwartet gestoppt: Jetzt will Trainer Kambiz Tafazoli mit den Fußballerinnen des TSV Siems im dritten Anlauf in die Regionalliga.
Vom NFV-Präsidium unerwartet gestoppt: Jetzt will Trainer Kambiz Tafazoli mit den Fußballerinnen des TSV Siems im dritten Anlauf in die Regionalliga. © Agentur 54°
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Lübecker Oberliga-Fußballerinnen vom NFV-Beschlus "überrascht" - Planung mit vier Neuzugängen

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Fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte und 33:9 Tore – die Oberliga-Fußballerinnen des TSV Siems waren vor der Corona-Zwangspause klar auf Kurs Regionalliga. Umso enttäuschter ist man, dass laut Präsidiumsbeschluss des Norddeutschen Fußball-Verbandes nach dem Abbruch kein Oberligist aufsteigen soll. „Zumal uns dieses Szenario nicht bekannt war“, zeigt sich Trainer Kambiz Tafazoli überrascht.

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"Wir hätten uns da mehr Klarheit gewünscht"

„Besprochen war, dass es, wenn die Saison nicht sportlich beendet werden kann, ein Turnier geben soll. Sollte auch das nicht möglich sein, müsste das Los entscheiden. Wir hätten uns da mehr Klarheit gewünscht, haben von der Entscheidung erst am Abend per Mail vom Landesverband erfahren“, sagt Tafazoli, der sich immerhin über Platz sechs bei der Wahl des Trainers 2020 in Schleswig-Holstein freuen durfte und direkt hinter VfB-Coach Rolf Landerl landete. Madeline Gieseler als Dritte bei den Fußballerinnen des Jahres und Tara Brozi auf Rang sieben rundeten den Siemser Erfolg ab.

Schleswig-Holsteins Fußballerinnen des Jahres seit 2010

2010: Gaitana Lippert, FFC Oldesloe (l.). Zur Galerie
2010: Gaitana Lippert, FFC Oldesloe (l.). ©

Vier Verstärkungen geplant

„Jetzt nehmen wird die Regionalliga im dritten Anlauf ins Visier“, gibt sich Tafazoli kämpferisch. Der Kader bleibt zusammen, soll aber mit vier Spielerinnen verstärkt werden. „Geplant waren die Verpflichtungen bereits für die Regionalliga“, erläutert der 39-Jährige. Mit zwei offensiven Mittelfeldspielerinnen sei „so gut wie alles fix“, mit zwei Verteidigerinnen müsse die neue Situation noch einmal besprochen werden: „Beide Positionen sind zurzeit noch fraglich.“