09. Oktober 2020 / 20:05 Uhr

Sievershausens Torjäger Steguweit freut sich auf hitziges Derby bei Adler Hämelerwald

Sievershausens Torjäger Steguweit freut sich auf hitziges Derby bei Adler Hämelerwald

Dirk Drews
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Thorben Steguweit (Mitte) bejubelt einen Treffer mit seinen Mitspielern beim TSV 03 Sievershausen Simon Zimmermann (links) und Richard Braul.
Thorben Steguweit (Mitte) bejubelt einen Treffer mit seinen Mitspielern beim TSV 03 Sievershausen Simon Zimmermann (links) und Richard Braul. © Daniel Balkenholl
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Für den TSV 03 Sievershausen und die SV Adler Hämelerwald steht am Sonntag (15 Uhr) ein ganz besonderes Spiel bevor. Zum ersten Mal treffen die beiden Lokalrivalen in der Bezirksliga aufeinander. Sievershausens Torjäger Thorben Steguweit ist optimistisch und freut sich auf die "hitzige Atmosphäre" beim Derby.

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Rund 800 Meter – getrennt durch die A2 – liegen die Sportplätze der SV Adler Hämelerwald und des TSV 03 Sievershausen auseinander. Mehr Nachbarschaftsduell geht kaum, wenn am Sonntag ab 15 Uhr die Sportvereinigung und der Aufsteiger in der Bezirksliga 5 um Punkte kämpfen. „Das ist natürlich etwas ganz Besonderes. Nach unserer langen Durststrecke auf eigenem Platz gibt es keinen besseren Zeitpunkt, endlich wieder einen Sieg einzufahren“, sagt SVA-Co-Trainer Christopher Hofmann.

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Um vor den erwarteten 200 Zuschauern – der Maximalzahl aufgrund der Corona-Regeln – den ersten Heimdreier und Prestigeerfolg zu landen, müssen die Adler die starke Offensive des Gegners in Schach halten. Und vor allem Thorben Steguweit, der mit 20 Toren als bester Torschütze der Kreisliga 1 erheblichen Anteil am Aufstieg der Sievershäuser hatte. „Für mich ist er als Führungsspieler ein Geschenk. Thorben besitzt große fußballerische Qualität, und als zweiter Kapitän ist er auch außerhalb des Platzes engagiert“, lobt TSV-Coach Matthias Salzmann seinen Goalgetter.

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Steguweit hat die Torgefährlichkeit vom Vater geerbt

Steguweit, dem Spross einer Immenser Familie, wurde das Kickergen von seinem Vater Gerhard, einst Torjäger der TSV Burgdorf und des TuS Celle, in die Wiege gelegt. „Die Torgefährlichkeit habe ich wohl von ihm geerbt“, glaubt Thorben Steguweit, der in der Jugend bei der JSG ISA am Ball war. Beim TSV 03 fand er im Männerbereich seine sportliche Heimat. „Bis auf ein halbjähriges Intermezzo beim FC Lehrte habe ich immer hier gespielt. Und seit dem 1. Juli wohne ich auch in Sievershausen“, verrät der 29-Jährige, der dem Sport auch beruflich verbunden ist – als Sportreferent beim Turn-Klubb Hannover. Doch Barrenübungen, Schwebebalken, Reck oder Ringe sind für den „Nichtturner“ Steguweit beim Derby kein Thema.

„Der Kampf um den Ball, Einsatz und Schnelligkeit stehen im Vordergrund. Und das wohl bei hitziger Atmosphäre“, sagt der TSV-Angreifer, der sich gern für die beiden Derbyniederlage aus der Kreisligasaison 2017/2018 revanchieren würde. Dass sein Team zu Saisonbeginn als Neuling von etlichen Experten zum Abstiegskandidaten Nummer eins abgestempelt wurde, gäbe, so Steguweit, „zusätzliche Motivation“.