20. September 2019 / 12:23 Uhr

TSV Stein empfängt den Preetzer TSV zum Verfolgerduell

TSV Stein empfängt den Preetzer TSV zum Verfolgerduell

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Der Schnitt liegt 2019 bei mehr als zwei Punkten pro Partie: kein Wunder, dass der TSV Stein das Jubeln durchaus gewohnt ist, allerdings ging die Pokalpartie gegen den Preetzer TSV im Juli verloren.
Der Schnitt liegt 2019 bei mehr als zwei Punkten pro Partie: kein Wunder, dass der TSV Stein das Jubeln durchaus gewohnt ist, allerdings ging die Pokalpartie gegen den Preetzer TSV im Juli verloren. © Sonja Paar
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Wer hätte das gedacht? Das Topspiel des neunten Spieltages in der Fußball-Verbandsliga Ost steigt am Sonnabend um 14 Uhr beim Tabellenzweiten TSV Stein, der den auf Rang vier positionierten Preetzer TSV empfängt. Die Gäste haben jedoch bis dato noch ein Spiel weniger ausgetragen und könnten im Fall eines Dreiers sogar noch am TSVS vorbeiziehen, so dass dem bevorstehenden Duell schon eine besondere Bedeutung zukommt. Der Sieger würde damit zum ärgsten Verfolger des Tabellenführers und Meisterschaftsfavoriten FC Kilia Kiel werden.

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Doch auch abgesehen von der tabellarischen Situation dürfte die Zuschauer eine interessante Begegnung erwarten, schließlich konnten beide Teams in der bisherigen Saison mit konstanten Leistungen aufwarten. Zuletzt standen sich beide Mannschaften übrigens im Juli im Achtelfinale des Kreispokals gegenüber, als sich der TSV Stein am Ende mit einer 0:2-Niederlage anfreunden musste.

Schneider: „An deren Spielanlage lässt sich gut erkennen, dass dort ein klares Konzept vorhanden ist."

Bei Steins Spielertrainer Kristof Schneider sind die Erinnerungen an diese Pleite jedenfalls noch sehr präsent: „Preetz war in dieser Saison mit Abstand der beste Gegner gegen den wir bis dato ran mussten. An deren Spielanlage lässt sich gut erkennen, dass dort ein klares Konzept vorhanden ist, und dies kann man schließlich längst nicht von allen Mannschaften sagen. Sie bauen in Ruhe von hinten auf und schaffen es, ihre Außenspieler optimal einzusetzen. Herausragend ist zudem, wie sie ihr Pressing aufziehen um dann ins Umschaltspiel überzugehen. Auf jeden Fall ist der PTSV kein Team, das da einfach nur blind anläuft. Es ist schon eine ganz eigene Spielkultur erkennbar.“

Doch verstecken muss sich der TSVS keineswegs, die Schneider-Schützlinge sind schon seit einiger Zeit richtig gut drauf und konnten im Jahr 2019 im Schnitt mehr als zwei Punkte pro Spiel erzielen. „Unsere Stärke besteht einfach darin, dass wir es immer wieder schaffen, uns als geschlossenes Team zusammenzufinden. Ich weiß gar nicht, wie viele Schmerztabletten Dennis Lühr, Timo Federwisch und ich eingeworfen haben, um uns in den Dienst der Mannschaft zu stellen“, so Schneider.

Gegen den PTSV wird es nun mehr denn je darauf ankommen sich als Team zu präsentieren, denn die personellen Vorrausetzungen bei den Gastgebern sind nicht gerade rosig. Mit Felix Flemming, Philip Bruhn, Cedric Gnauck und dem zuletzt sehr auffälligen Jannik Schmid-Lürsdorf fehlen gleich vier Akteure urlaubsbedingt. Ebenso fehlen wird Marcel Blumenthal aufgrund einer Gelbsperre.

Klickt euch durch die Fotos zur Verbandsliga-Begegnung zwischen dem VfR Laboe und dem TSV Stein:

Laboes Florian Fehlberg (re.) stoppt Dennis Lühr, der dem Ball nur noch hinterhersehen kann. Zur Galerie
Laboes Florian Fehlberg (re.) stoppt Dennis Lühr, der dem Ball nur noch hinterhersehen kann. ©
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Ganz andere Sorgen hat hingegen der Dobersdorfer SV, der ist nach acht Spieltagen trotz ansprechender Leistungen noch immer ohne Dreier. Der soll am Sonntag um 15 Uhr im Kellerduell gegen die TSG Concordia Schönkirchen eingefahren werden. Auswärtsaufgaben warten am Wochenende auf die weiteren Plöner Vereine in der Liga. Der VfR Laboe gastiert am Sonnabend (16 Uhr) bei der SSG Rot-Schwarz, und am Sonntag um 15 Uhr muss die Probsteier SG bei der FSG Saxonia antreten, während es den TSV Plön zum TSV Flintbek verschlägt. Bereits um 14 Uhr gefordert ist das noch sieglose Tabellenschlusslicht ASV Dersau, der beim Wiker SV zu Gast ist.

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Die Teams aus der Fußball-Verbandsliga Ost (Saison 2019/20)

VfR Laboe: Hinten: Co-Trainer Maik Eschen, Matthias Monzer, Steven Kühl, Dennis Hegewald, Lasse Saager, Kevin Cerny, Antonio-Marcial Grünwald, Ali Ramez Malekzadah, Physio Caro Krüger. Mitte: Co-Trainer Dominic Kahl, Trainer Mikica Mladenovic, Felix Kock, Fynn Eggers, Eike Meisner, Oliver Blazevic, Christian Hirdes, Sebastian Wendt, Andre Wieland, Betreuer Michael Lobeck, Betreuer Torben Schulz, Betreuer Torsten Rumohr. Vorne: Rene Puls, Michael Kiefer, Patrick Wemmer, Christoph Zander, Rene Reinke, Pascal Puls, Murat Kayabas, Janek Geisbauer Zur Galerie
VfR Laboe: Hinten: Co-Trainer Maik Eschen, Matthias Monzer, Steven Kühl, Dennis Hegewald, Lasse Saager, Kevin Cerny, Antonio-Marcial Grünwald, Ali Ramez Malekzadah, Physio Caro Krüger. Mitte: Co-Trainer Dominic Kahl, Trainer Mikica Mladenovic, Felix Kock, Fynn Eggers, Eike Meisner, Oliver Blazevic, Christian Hirdes, Sebastian Wendt, Andre Wieland, Betreuer Michael Lobeck, Betreuer Torben Schulz, Betreuer Torsten Rumohr. Vorne: Rene Puls, Michael Kiefer, Patrick Wemmer, Christoph Zander, Rene Reinke, Pascal Puls, Murat Kayabas, Janek Geisbauer ©

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