03. Dezember 2019 / 15:32 Uhr

Tischtennis: TSV Treuenbrietzen überrascht mit drei Punkten zum Hinrundenende

Tischtennis: TSV Treuenbrietzen überrascht mit drei Punkten zum Hinrundenende

Jörgen Heller
Märkische Allgemeine Zeitung
Chris Müller war mit 6,5 Punkten an zwei Spieltagen bester TSV-Akteur. 
Chris Müller war mit 6,5 Punkten an zwei Spieltagen bester TSV-Akteur.  © Jörgen Heller
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Tischtennis-Landesliga West: TSV Treuenbrietzen besiegt zuerst TTV Einheit Potsdam II mit 10:5 und trennt sich einen Tag darauf von Stahl Brandenburg 9:9.

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Eine lange Durststrecke konnten die in die Landesliga aufgestiegenen Tischtennisspieler des TSV Treuenbrietzen am Wochenende beenden und so mit leichter Zuversicht in die Winterpause der schweren Staffel West gehen. So fuhren sie am Samstag beim TTV Einheit Potsdam II einen klaren 10:5-Auswärtssieg ein und am nächsten Tag ließen sie ein 9:9-Remis bei der deutlich favorisierten SG Stahl Brandenburg folgen. Heraus stach dabei an beiden Spieltagen Chris Müller, der jeweils die meisten Punkte erkämpfen konnte.

Beim Tabellennachbarn, der TTV Einheit rangiert einen Platz vor dem TSV auf Rang acht, konnten die in Bestbesetzung angetretenen Sabinchenstädter gleich beide Doppelvergleiche zu Beginn gewinnen. Sowohl Jens Trompke und Daniel Speidel als auch Robert Benedikt und Chris Müller gewannen ihre Matches mit 3:1-Sätzen. „Mit dieser Führung im Rücken spielte es sich in den Einzelrunden gleich besser auf“, stellte Trompke fest.

Einfach wurde es für die Gäste in den folgenden Matches jedoch nicht. Sage und schreibe sieben Mal mussten sie über fünf Sätze gehen, hatten dabei aber stets das bessere Ende für sich. „Mehr ging nun wirklich nicht“, fand Trompke. Besonders auf sich aufmerksam machte dabei Jungspieler Müller, der die Potsdamer Nummer eins mit einem deutlichen 3:0-Sieg vom Tisch fegte. Sein Erfolg bedeutete auch den Siegpunkt zum 10:5-Endstand. „Nach unserem Auswärtserfolg ging es zur Belohnung noch auf den Potsdamer Weihnachtsmarkt“, sagte Trompke.

TSV-Show in den Einzeln

Mit diesem positiven Erlebnis ging es für das TSV-Spitzenteam am Sonntagmorgen in die Havelstadt zur gastgebenden SG Stahl. Dort hingen die Trauben deutlich höher. Das Stahl-Team spielt nämlich bislang eine starke Saison und ist mit Tabellenplatz drei aktuell im Aufstiegskampf dabei. „Die mindestens erhoffte Punkteteilung in den Doppeln ging gleich mal in die Hose“, ärgerte sich Trompke. Während Benedikt und Müller deutlich unterlagen, fehlte Speidel und Trompke im Entscheidungssatz die Kaltschnäuzigkeit vom Vortag , so dass ihre Begegnung nach fünf Sätzen an die Gastgeber ging.

Doch fortan in den Einzeln begann die große TSV-Show. In der ersten Runde gelangen gleich einmal drei Siege, so dass der TSV zum 3:3 ausgleichen konnte. Auch in der folgenden Runde konnte Treuenbrietzen drei Siege feiern. Einzig Trompke musste sich, wie zuvor bereits Benedikt, der Brandenburger Nummer eins geschlagen geben. Somit sah es zur Halbzeit mit der 6:4-Führung für den Gast überraschend gut aus.

Anschließend konnte Stahl zunächst ausgleichen. Doch Müller und Benedikt stellten mit Siegen den alten Abstand zum 8:6 wieder her. Gegen den an diesem Tage bärenstarken Spitzenspieler der Hausherren hatte aber auch Müller in seinem letzten Match keine Chance. Parallel konnte Trompke mit einem Sieg aber bereits den wichtigen neunten Punkt erkämpfen. Zwei Spiele standen somit noch aus. Benedikt gelang es leider nicht, den Sack zuzumachen. Und auch Speidel gelang kein Sieg. Nach fünf Sätzen hatte der Gastgeber doch noch das bessere Ende für sich, so dass sich beide Teams die Punkte teilten.

Unter dem Strich bleiben für den TSV am letzten Punktspielwochenende der Hinrunde drei Zähler hängen, mit denen im Voraus sicher nicht viele gerechnet hatten. Somit liegt Treuenbrietzen mit 5:13-Punkten immer noch auf einem Abstiegsplatz. „Wir sind jedoch auf Schlagdistanz mindestens zum Relegationsplatz“, meinte Trompke. Den hat aktuell der TTV Einheit Potsdam II mit 6:12-Punkten inne. Trompke verweist zudem darauf, dass der TSV in der Hinserie nur drei Heimspiele hatte. „Ich denke, wir können durchaus positiv auf die im Januar anstehende Rückrunde blicken, in der wir dann öfter zu Hause spielen werden.“, fügte Trompke abschließend hinzu.

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