26. November 2018 / 10:04 Uhr

TSV Wankendorf verliert knapp gegen Dornbreite Lübeck

TSV Wankendorf verliert knapp gegen Dornbreite Lübeck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Wankendorfer Dominik Schiffer (rechts) flankt vors Tor des FC Dornbreite, links der Lübecker Tobias Teuber.
Der Wankendorfer Dominik Schiffer (rechts) flankt vors Tor des FC Dornbreite, links der Lübecker Tobias Teuber. © Sönke Ehlers
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Landesliga Holstein: Heikendorfer SV nach drei Siegen mit Niederlage - Klausdorf verschläft Spielbeginn

Der Spieltag endete für Klausdorf, Heikendorf und Schönkirchen jeweils mit Niederlagen auf fremden Plätzen. Äußerst unglücklich gestaltete sich die 2:3-Pleite der Concorden in Pansdorf. Heimrecht hatte Wankendorf, doch auch das Schlusslicht ging gegen Dornbreite als Verlierer vom Feld.

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SV GW Siebenbäumen - Heikendorfer SV 2:1

Eine überaus ärgerliche Niederlage nach drei Siegen in Folge. Am Ende gab es zwar noch Torgelegenheiten, die dem HSV einen Punktgewinn hätten bescheren können, doch Heikendorfs Trainer David Lehwald wollte gar keinen Hehl daraus machen, dass die Niederlage selbstverschuldet war. Exemplarisch dafür stand der Führungstreffer der Gastgeber nach 25 Spielminuten. Ein Rückpass von der Mittellinie wurde von Heikendorfs Schlussmann Schrock aufgenommen. Aus dem indirekten Freistoß entwickelte sich das Tor. „Uns fehlte heute die Leichtigkeit der letzten Wochen. Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht und erst in den letzten 30 Minuten Emotionen und eine kämpferische Einstellung gezeigt“, bilanzierte David Lehwald.

Phönix Lübeck – TSV Klausdorf 3:1

Bereits nach acht Minuten lagen die Klausdorfer, die die ersten 15 Minuten völlig verschliefen, durch ein Eigentor von Kevin Wöhlk (8.) zurück. „Wir hatten Glück, dass es nur 0:1 stand. Danach aber wurden wir besser“, schilderte Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, dessen Team das Kommando übernahm. Hime Hakaj (20.), Yannik Imm (31.) sowie Karsten Jordan (48.) vergaben, ehe Zeller nach Foul an Tobias Skoruppa per Strafstoß der verdiente Ausgleich gelang (65.). Zeller (67.) und Skoruppa (70.) hätten die Gäste gar in Führung bringen können, doch sie wurden zweimal kalt erwischt (74., 82.). „Lübeck ist kein gutes Pflaster für Kieler Mannschaften“, resümierte Trociewicz.

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TSV Pansdorf – TSG Conc. Schönkirchen 3:2

Im ersten Abschnitt war Schönkirchen agiler, ohne sich große Chancen zu erspielen. Die dickste Gelegenheit nutzte Dannie Schindler, der die Concordia mit 1:0 in Führung brachte (15.). Eine Unachtsamkeit der Gäste genügte Pansdorf, um auszugleichen (1:1, 36.). „Wir haben sehr hohen Aufwand betrieben“, meinte TSG-Trainer Stefan Köpke, dessen Team sich belohnte als Kosovar Morina die erneute Führung markierte (69.). Nachdem Alexander Briegert die Entscheidung liegen gelassen hatte (78.), kam es in den letzten drei Minuten ganz dick. Pansdorf glich aus (87.), ehe Schindler per Eigentor den Hausherren noch einen schmeichelhaften Sieg bescherte (90.). „Das ist frustrierend“, meinte Köpke.

TuS Hartenholm – SpVg Eidertal Molfsee 3:2

Schon in den ersten Minuten ließen sich die Eidertaler überraschen, als Thilo Quinting (2.) und Max Zastrow (11.) die Hartenholmer mit 2:0 in Führung brachten. „Die Anfangsphase haben wir total verpennt“, gehörten die Gegentore für Eidertal-Trainer Matthias Liebal zur Kategorie „völlig unnötig.“ Danach wachte sein Team auf, verkürzte durch Louis Schütt auf 2:1 (18.). „Richtig guten Fußball“, attestierte Liebal seiner Mannschaft.


Die erzielte durch Schütt den Ausgleich (58.) und hätte auf Erfolgskurs gehen können. Allein Luca Aouci vergab drei Riesen. „Er hatte den Sieg auf dem Fuß“, verzweifelte Liebal, dessen Enttäuschung noch größer werden sollte. Eine scharfe Hereingabe setzte Maximilian Kokot zum Siegtreffer (82.) für die Gastgeber ins Eidertaler Netz. „Ärgerlich, wir hätten nach dem Verlauf drei Punkte mit nach Hause nehmen können“, sprach Liebal von einer Niederlage, „die nicht sein musste.“

TSV Wankendorf – Dornbreite Lübeck 1:2

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Das war knapp. Schiedsrichter Christopher Heyn machte Wankendorf einen Strich durch den Punktetraum, als er in der Nachspielzeit ein Foul an Sven Siegfried in der Box nicht mit einem Foulelfmeter ahndete. Erst kurz zuvor hatte Sebastian Worbs auf Zuspiel von Dominik Schiffer das 1:2-Anschlusstor (88.) markiert. „Der Punkt wäre allein aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdient gewesen. Wir waren heute sehr aggressiv“, sagte TSVW-Coach Heiko Hansen. 45 Minuten lang lieferten die Wankendorfer den Lübeckern einen Fight auf Augenhöhe. Dann verschliefen sie den Beginn der zweiten Halbzeit, als Niklas Burkhardt die Gäste nach Wiederanpfiff (46.) in Führung brachte. Bastian Henning legte das 2:0 (65.) nach, ehe dem TSVW die erfolgreiche Aufholjagd versagt blieb.