22. September 2022 / 11:42 Uhr

Tumor im Hoden: Schock-Diagnose für Jean-Paul Boëtius - Hertha-Neuzugang muss operiert werden

Tumor im Hoden: Schock-Diagnose für Jean-Paul Boëtius - Hertha-Neuzugang muss operiert werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jean-Paul Boëtius wird der Hertha bis auf Weiteres fehlen.
Jean-Paul Boëtius wird der Hertha bis auf Weiteres fehlen. © IMAGO/Matthias Koch (Montage)
Anzeige

Es ist die nächste Hiobsbotschaft für Hertha BSC und Jean-Paul Boëtius. Wie die Berliner am Donnerstag mitteilten, wurde beim Neuzugang ein Hodentumor diagnostiziert, der operativ entfernt werden müsse. Der 28-Jährige muss laut Vereinsangaben "vorerst pausieren".

Hertha BSC vermeldet die nächste Schock-Diagnose: Wie die Berliner am Donnerstag mitteilten, wurde bei Neuzugang Jean-Paul Boëtius ein Hodentumor diagnostiziert. Dieser müsse laut Vereinsangaben operativ entfernt werden. "Sobald es neue Erkenntnisse gibt, werden wir euch informieren. Wir sind in Gedanken bei dir, Djanga!", heißt es in der Mitteilung der "Alten Dame". Boëtius werde "vorerst ausfallen".

Anzeige

Der 28-Jährige war erst im Sommer ablösefrei von Mainz 05 in die Hauptstadt gewechselt. Seither absolvierte er sechs Bundesliga-Spiele für die Hertha, stand dabei zweimal in der Startformation. Insgesamt hat der offensive Mittelfeldspieler die Erfahrung von 128 Bundesliga-Partien (zwölf Tore, 22 Vorlagen) vorzuweisen.

Bei Hertha ist es bereits der zweite Fall von Hodentumor innerhalb kurzer Zeit und der vierte in der Bundesliga: Boëtius' Mitspieler Marco Richter feierte erst kürzlich sein Comeback nach überstandener Tumor-Erkrankung, ebenso wie Timo Baumgartl von Union Berlin. Bei Borussia Dortmund fehlt Stürmer Sebastien Haller nach der Diagnose im Sommer noch auf unbestimmte Zeit.