28. Februar 2020 / 21:51 Uhr

Turbine Potsdam gewinnt Pokal-Generalprobe gegen Essen (mit Galerie)

Turbine Potsdam gewinnt Pokal-Generalprobe gegen Essen (mit Galerie)

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Turbines Malgorzata Mesjasz (li.) bejubelt das 1:0 für ihr Team.
Turbines Malgorzata Mesjasz (l.) bejubelt ihren Siegtreffer. © Jan Kuppert
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Frauen-Bundesliga: Rudolph-Elf gewinnt 1:0 gegen die SGS Essen duch ein Tor von Malgorzata Mesjasz. Karoline Smidt Nielsen feiert ihr Debüt nach anderthalbjähriger Verletzungspause.

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Die Generalprobe für das DFB-Pokal-Viertelfinale in drei Wochen an gleicher Stelle hat Turbine Potsdam am Freitag für sich entschieden. Die Fußballerinnen aus der Landeshauptstadt – in ihrem 500. Spiel seit Einführung der eingleisigen Bundesliga – besiegten die SGS Essen durch ein Kopfballtor von Malgorzata Mesjasz mit 1:0 (0:0). "Wir haben das vor dem Spiel noch einmal thematisiert. Als die Bundesliga 1997 losging, waren einige meiner Spielerinnen noch nicht einmal geboren. Aber für viele Leute drumherum war das heute ein besonderes Ereignis - deshalb wollten wir unbedingt ein gutes Spiel abliefern", sagte Turbine-Trainer Matthias Rudolph nach dem Heimerfolg.

In Bildern: Turbine Potsdam gewinnt mit 1:0 gegen die SGS Essen.

Essens Turid Knaak (l.) kann den Ball vor Sophie Weidauer abschirmen. Zur Galerie
Essens Turid Knaak (l.) kann den Ball vor Sophie Weidauer abschirmen. © Jan Kuppert

1035 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion sahen ein flottes Spiel mit Torchancen hüben wie drüben. Turbine-Torfrau Vanessa Fischer und Luca Maria Graf retteten in höchster Not (6.). Graf prüfte auf der anderen Seite Essens Keeperin (12.). Keine Minute später verzog Manjou Wilde vor dem Potsdamer Tor und Nina Ehegötz fand in der SGS-Keeperin ihre Meisterin (26.). Dann lag der Ball nach Lea Schüllers Kopfball doch im Turbine-Netz (32.). Schiedsrichterin Riem Hussein, die erst auf Tor entschied, ließ sich von ihrer Assistentin, die Abseits erkannt hatte, aber umstimmen. Aufatmen bei Matthias Rudolph, der mit der ersten Hälfte nicht ganz zufrieden war. "Da sind uns noch einige Fehler im Spielaufbau passiert", monierte er.

Rudolph: "Taktisch ein tolles Spiel gemacht"

Nach der Pause durfte er aber jubeln, als die aufgerückte Innenverteidigerin Mesjasz nach einer Freistoß-Flanke von Marie Höbinger zum Sieg einnickte (73.). Rudolph: „Da haben wir ganz wenig zugelassen und auch taktisch ein tolles Spiel gemacht. Wir sind stolz, dass unsere junge Truppe hier gegen eine gute Essener Mannschaft gewonnen hat.“ Außerdem erfreulich: Die Dänin Karoline Smidt Nielsen gab nach über anderthalb Jahren Verletzungspause ihr Turbine-Debüt.

Ein Wiedersehen gibt es nach der Länderspielpause bereits am 22. März (15 Uhr). Dann geht es zwischen beiden Teams um den Einzug in das Pokal-Halbfinale. "Dann gibt es eine neue Schlacht", glaubt Matthias Rudolph.

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