28. Juni 2020 / 14:30 Uhr

Ex-Hertha-Profi im Stadion: Sofian Chahed wird neuer Trainer von Turbine Potsdam

Ex-Hertha-Profi im Stadion: Sofian Chahed wird neuer Trainer von Turbine Potsdam

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Sofian Chahed besuchte am Sonntagnachmittag das Spiel von Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion.
Sofian Chahed besuchte am Sonntagnachmittag das Spiel von Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion. © Julius Frick
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Am Sonntag bestritt Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim das letzte Saisonspiel - und zugleich ist die Partie auch der Abschied von Trainer Matthias Rudolph. Sein Nachfolger soll ein Ex-Spieler von Hertha BSC und Hannover 96 werden: Sofian Chahed, zuvor Jugendtrainer bei Hertha BSC, war am Sonntag im Stadion.

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Interessanter Besuch beim Spiel von Turbine Potsdam gegen 1899 Hoffenheim: Auf der Tribüne des Karl-Liebknecht-Stadions saß der Ex-Profi Sofian Chahed und schaute sich das Spiel von Turbine an. Hat der ehemalige Bundesligaspieler von Hertha BSC und Hannover 96 womöglich sein neues Team beobachtet? Nachdem der Vertrag mit Trainer Matthias Rudolph nicht über die Saison hinaus verlängert wurde, suchen die Potsdamerinnen einen neuen Coach.

Medienbericht: Wechsel ist fix

Auf SPORTBUZZER-Nachfrage verwies Turbine auf die Pressekonferenz am kommenden Dienstag, auf der die Potsdamerinnen den neuen Coach präsentieren wollen. Nach SPORTBUZZER-Informationen ist der Wechsel fix, das berichtete zunächst die Bild. Chahed hatte zuletzt die U16-Junioren bei Hertha BSC trainiert. Für den Hauptstadtclub, für den er von 1999 bis 2009 aktiv war, hatte er 2003 auch in der Bundesliga debütierte. Als Spieler kommt der neue Turbine-Trainer auf insgesamt 152 Bundesliga-Spiele für Hertha und Hannover 96. 2014 beendete er beim FSV Frankfurt schließlich seine Karriere als Profifußballer.

Turbine Potsdam gewinnt letztes Saisonspiel gegen 1899 Hoffenheim mit 2:1.

Turbine Potsdam gewann zum Abschluss der Saison mit 2:1 gegen 1899 Hoffenheim und sicherte sich dadurch Rang vier in der Tabelle. Zur Galerie
Turbine Potsdam gewann zum Abschluss der Saison mit 2:1 gegen 1899 Hoffenheim und sicherte sich dadurch Rang vier in der Tabelle. © Saskia Nafe

Anschließend schlug Sofian Chahed die Trainerlaufbahn ein. Bei Viktoria Berlin fungierte er als Assistent, unter anderem an der Seite von Ersan Parlatan. Im Sommer 2016 wechselte der Berliner, der auch fünf Länderspiele für Tunesien bestritt, in die Nachwuchsakademie von Hertha BSC. Dort trainierte er zuletzt die U16, die im kommenden Jahr allerdings von Pal Dardai übernommen wird. Im Frauenfußball würde Chahed bei Turbine Potsdam hingegen seine ersten Schritte machen.

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Bei Turbine, das hatte Präsident Rolf Kutzmutz im Rahmen der Trainersuche betont, soll der neue hauptamtliche Chefcoach nicht nur für die Bundesliga-Mannschaft verantwortlich zeichnen, sondern auch die Nachwuchs-Leistungsklassen im Blick haben und den Verbund aus Verein, Sportschule, Olympiastützpunkt und Fußball-Landesverband fördern.