17. November 2019 / 17:35 Uhr

Turbine Potsdam steht nach Erfolg in Freiburg im Pokal-Viertelfinale

Turbine Potsdam steht nach Erfolg in Freiburg im Pokal-Viertelfinale

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Torschützinnen unter sich: Anna Gerhardt (r.) jubelt mit Nina Ehegötz.
Torschützinnen unter sich: Anna Gerhardt (r.) jubelt mit Nina Ehegötz. © Saskia Nafe
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Reisestrapazen abgeschüttelt: Potsdams Fußballerinnen konnten sich im DFB-Pokal für die Ligapleite gegen den SC Freiburg revanchieren.

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Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam haben am Sonnabend beim SC Freiburg ihre ansteigende Form bestätigt: Nach dem 3:2 (1:1)-Erfolg im Breisgau im Achtelfinale überwintert die Mannschaft von Trainer Matthias Rudolph im DFB-Pokal-Wettbewerb und darf sich im März 2020 auf die Runde der besten Acht freuen.

Nach dem turbulenten 4:5 vor wenigen Wochen im Liga-Heimspiel standen die Vorzeichen für eine Revanche zunächst gar nicht gut: Schon die Busfahrt quer durch die Republik wurde für die Turbinen zur Odyssee. „Zwölf Stunden Anreise waren schon schwere Voraussetzungen, das hat man der Mannschaft in der ersten Halbzeit irgendwie angemerkt“, sagte der Potsdamer Coach. Da sei seine Mannschaft noch nicht so präsent gewesen. Und so gingen die Gastgeberinnen durch Youngster Klara Bühl, die erst kürzlich beim 2:1 der deutschen Nationalmannschaft im Wembley-Stadion gegen England zur Matchwinnerin wurde, nach einer guten halben Stunde nicht unverdient in Führung.

Die Antwort gaben die Potsdamerinnen, die ihre Reisestrapazen zunehmend abschütteln konnten, fast mit dem Pausenpfiff. Eine „super Aktion von Lara Prasnikar“, wie Rudolph lobte, leitete den Ausgleich ein. Die Slowenin ließ im Freiburger Strafraum gleich mehrere Verteidigerinnen stehen, legte auf Nina Ehegötz zurück und die 22-Jährige netzte zum 1:1 ein (45.+1).

Erste Eindrücke vom Turbine-Jahreskalender 2020.

Karoline Smidt Nielsen mit Patrick Dogue vom OSC Potsdam. Zur Galerie
Karoline Smidt Nielsen mit Patrick Dogue vom OSC Potsdam. ©
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In der zweiten Hälfte, die für die Potsdamerinnen optimal startete, habe seine Elf ein „gutes Spiel gezeigt und die Partie in unserem Sinne laufen lassen“, so Rudolph. Anna Gerhardt drehte die Partie mit ihrem ersten Pflichtspieltreffer im Turbine-Trikot (47.). Nina Ehegötz verpasste im Anschluss den dritten Potsdamer Treffer, traf nur die Querlatte. Diesen besorgte schließlich Kapitänin Sarah Zadrazil fünf Minuten vor dem Ende. „Freiburg hat dann natürlich alle großen Spielerinnen nach vorne beordert und es mit vielen langen Bällen probiert, aber wir haben das sehr gut verteidigt“, so Rudolph. Stefanie Sanders’ Anschlusstreffer in der Nachspielzeit (Rudolph: „Das war ein Traumtor“) kam zu spät. „Wir haben das ordentlich runtergespielt“, lobt der Trainer der Brandenburgerinnen.

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Die müssen sich nun bis zum 9. Februar gedulden, ehe ihr Viertelfinalgegner ausgelost wird. Aus Sicht von Matthias Rudolph ist der Termin unglücklich. Er würde sich eine zeitnahere Auslosung wünschen. Und dann endlich auch mal ein Heimspiel als Turbine-Chefcoach. Seit Dezember 2015 durften die Turbinen im Pokal nicht mehr daheim antreten. Gespielt wird am 21./22. März.

Turbine Potsdam: Fischer – Siems, Mesjasz, Agrez, Gerhardt – Gasper, Zadrazil, Graf (86. Cahynová), Höbinger (75. Chmielinski), Ehegötz (75. Weidauer) – Prasnikar

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