20. Oktober 2019 / 17:44 Uhr

Turbine verliert gegen Bayern – zwei Spielerinnen verletzt (mit Galerie)

Turbine verliert gegen Bayern – zwei Spielerinnen verletzt (mit Galerie)

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
v.li.: Emily Gielnik (FC Bayern München, FCB, 15) zieht ab, Caroline Siems (Potsdam, 3) Nina Ehegötz (Potsdam, 22), Fussball, Flyeralarm Frauen-Bundesliga, FC Bayern München - 1. FFC Turbine Potsdam, München, 20.10.2019, Foto: Jan Kuppert, DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.
Caroline Siems (M.) und Nina Ehegötz (r.) wurden gegen Bayern München beide ausgewechselt. © Jan Kuppert
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Frauen-Bundesliga: Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam kassieren die vierte Niederlage in Folge. Nina Ehegötz und Anna Gasper müssen zur Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

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FC Bayern München – 1. FFC Turbine Potsdam 3:1 (3:0). Tore: 1:0 Simone Laudehr (25.), 2:0 Linda Dallmann (26.), 3:0 Jovana Damnjanovic (44., Strafstoß), 3:1 Sophie Weidauer (47.). Zuschauer: 956.

Turbine Potsdam musste am Sonntagnachmittag die vierte Niederlage in Folge einstecken. Die Mannschaft von Trainer Matthias Rudolph verlor beim FC Bayern München mit 1:3 (0:3) und steht mit sechs Punkten nach sieben Spieltagen auf Platz acht der Frauen-Bundesliga. „Ich finde, in dieser Situation muss man Ruhe bewahren. Es wäre der falsche Weg, in Hektik zu verfallen, das würde unsere junge Mannschaft verunsichern. Es ist eine Frage der Zeit, bis wir wieder punkten“, sagte Rudolph nach der Niederlage in München.

Denn der Trainer der Turbinen, der in seiner vierten Saison als Chefcoach erstmals vier Niederlagen in Serie einstecken musste, sieht immer wieder positive Ansätze bei seinem runderneuerten Team, auch gegen den Vizemeister aus München. So habe seine Mannschaft vor dem Doppelschlag von Simone Laudehr (25.) und Linda Dallmann (26.) durchaus gute Chancen gehabt. Das 0:1 durch Laudehr fiel nach einer Standardsituation, „danach haben wir zwei, drei Minuten gepennt und das zweite kassiert“, sagte Rudolph. Kurz vor der Pause erhöhte dann Jovana Damjanovic per Elfmeter auf 3:0 (44.) für die Gastgeberinnen.

In Bildern: Turbine Potsdam verliert beim FC Bayern München mit 1:3.

Einlauf beider Mannschaften, Fussball, Flyeralarm Frauen-Bundesliga, FC Bayern München - 1. FFC Turbine Potsdam, München, 20.10.2019, Foto: Jan Kuppert, DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. Zur Galerie
Einlauf beider Mannschaften, Fussball, Flyeralarm Frauen-Bundesliga, FC Bayern München - 1. FFC Turbine Potsdam, München, 20.10.2019, Foto: Jan Kuppert, DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. © Jan Kuppert
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In der Halbzeitpause sprach Rudolph einige Dinge an – und das fruchtete umgehend. Die in der Pause eingewechselte Sophie Weidauer verkürzte in der 47. Minute auf 1:3. Gut zehn Minuten später hatte die 17-Jährige die große Chance auf ihr zweites Tor, doch sie vergab freistehend. Ähnlich ging es der eingewechselten Klara Cahynova, die rund zehn Minuten vor dem Spielende freistehend aus sieben Metern direkt in die Arme von Bayern-Schlussfrau Carina Schlüter köpfte. „Wenn wir da treffen, wäre noch zehn Minuten Zeit gewesen, Druck zu machen“, sagte Rudolph.

Am Freitag (19.15 Uhr) empfangen die Turbinen Bayer Leverkusen. Dabei müssen drei Potsdamerinnen um das Duell mit dem Ex-Verein bangen. Nina Ehegötz (Knie) und Anna Gasper (Schlag auf Sprunggelenk) mussten gegen München beide verletzungsbedingt ausgewechselt werden, „wir hoffen, dass sie bis Freitag wieder fit sind“, sagte Rudolph. Der Einsatz von Johanna Elsig ist ebenfalls fraglich.

Turbine Potsdam: Fischer – Siems (69. Cahynova), Mesjasz, Agrez, Gerhardt – Graf, Zadrazil – Gasper (46. Weidauer), Diekmann, Ehegötz (46. Chmielinski), Prasnikar.

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