24. November 2019 / 18:24 Uhr

Turbine-Serie hält gegen Duisburg mit Krampf und Kampf (mit Galerie)

Turbine-Serie hält gegen Duisburg mit Krampf und Kampf (mit Galerie)

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Turbines Sophie Weidauer erzielt das Tor zum 2:1 gegen Torhüterin Caro Härling.
Turbines Sophie Weidauer erzielt das Tor zum 2:1 gegen Torhüterin Caro Härling. © Jan Kuppert
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Frauen-Bundesliga: Turbine Potsdam müht sich gegen den MSV Duisburg zu einem 2:1 (1:1)-Erfolg. Damit sind die Brandenburgerinnen seit vier Pflichtspielen ungeschlagen und klettern in der Tabelle allmählich nach oben.

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Das Positive zuerst: Die Serie von Turbine Potsdam von nun vier Pflichtspielsiegen in Folge hat weiter Bestand. Durch den 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den MSV Duisburg am Sonntag vor 1137 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion kletterten die Potsdamerinnen in der Frauenfußball-Bundesliga sogar um einen Platz auf Rang 6.

Darüber sei er natürlich glücklich, betonte Turbine-Trainer Matthias Rudolph im Anschluss. „Denn wir wollten unbedingt gewinnen, um oben noch einmal etwas Luft zu schnuppern“, sagte er. Doch vieles hat ihm in diesem von viel Kampf und auch einigem Krampf geprägten Spiel auch nicht gefallen. „Defensiv und auch offensiv hatten wir Probleme.“ Es fehlte die Kompaktheit. Und viel zu oft sei der „finale Pass“ nicht angekommen. „Das Spiel hat wieder gezeigt, dass wir uns alles hart erarbeiten müssen.“

In Bildern: Am 10. Spieltag schlägt Turbine Potsdam die Damen vom MSV Duisburg mit 2:1.

Turbines Lara Prasnikar erzielt das Tor zum 1:0 gegen Caro Härling. Zur Galerie
Turbines Lara Prasnikar erzielt das Tor zum 1:0 gegen Caro Härling. ©
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Bis auf eine kleine Eckenserie zu Beginn dauerte es fast 20 Minuten, ehe für die Turbinen die erste zwingende Torchance heraussprang – und die nutzten sie. Aus dem Zentrum ging der Ball raus zu Caroline Siems, deren Hereingabe Lara Prasnikar mit etwas Mühe noch über die Linie drückte (19.). Zehn Minuten später wurde der Winkel für die Slowenin zu spitz, so traf sie nur den Pfosten (29.).

Immer wieder setzten aber auch die Gäste Nadelstiche. „Vielleicht war Potsdam auch etwas überrascht davon, wie offensiv wir hier aufgetreten sind“, sagte MSV-Trainer Thomas Gerstner, der seiner Mannschaft „ein sehr gutes Auswärtsspiel“ attestierte. Der Lohn: In der 36. Minute konnte Turbine die Flanke nicht verhindern und Lisa-Marie Makas’ Verlängerung landete zum Ausgleich im langen Eck.

Chancenplus nach der Pause, aber Glück nach dem Tor

„In der zweiten Hälfte waren wir tonangebend“, fand Potsdams Kapitänin Sarah Zadrazil. Doch weder die Kopfbälle von Sara Agrez (57.) und Klara Cahynová (68.) noch der Versuch von Anna Gasper (70.) landeten im Netz. Den Siegtreffer besorgte erst die eingewechselte Sophie Weidauer nach Prasnikars Vorlage (74.).

Gleich im Gegenzug mussten alle Turbine-Fans noch einmal die Luft anhalten, denn ihre Mannschaft hatte mächtig Dusel: Kathleen Radtke traf nur die Unterkante der Querlatte (75.). "Die nächsten Spiele gegen Hoffenheim, Frankfurt und Jena werden zeigen, wohin wir uns orientieren können, ob wir schon so weit sind, dass wir in der Tabelle noch weiter nach oben schauen können", so Matthias Rudolph. Seine Kapitänin Sarah Zadrazil gibt sich vor dem nächsten Spiel beim Zweiten in Hoffenheim kämpferisch: "Wir wissen, wo sie stehen. Aber wir wollen dahin, um sie zu ärgern."

Turbine Potsdam: Fischer – Siems, Mesjasz, Agrez, Gerhardt – Gasper, Zadrazil, Höbinger (70. Chmielinski), Graf (46. Cahynová), Ehegötz (64. Weidauer) – Prasnikar

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