07. Juli 2014 / 18:41 Uhr

Turbine verstärkt Trainerstab

Turbine verstärkt Trainerstab

Sebastian Morgner
Märkische Allgemeine Zeitung
Achim Feifel
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Frauen-Bundesliga: Potsdam holt Fußballlehrer Achim Feifel

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Potsdam‒ Wenn die Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam am Montag zum Trainingsauftakt in den Luftschiffhafen kommen, wird ihnen ein neues Gesicht im Trainer-Team begegnen.

Achim Feifel wird ab der neuen Saison mit auf der Bank des Vorjahresdritten sitzen. Der Mann, der am 3. August seinen 50. Geburtstag feiert, wird Chefcoach Bernd Schröder und Co-Trainer Dirk Heinrichs ab sofort unterstützen. "Achim ist mein Wunschkandidat", spricht Schröder in höchsten Tönen von seinem neuen Kollegen. "Wir brauchten jemanden, der unsere Sprache spricht." Turbine und Feifel seien schon länger im Gespräch. "Ein neues Gesicht bringt neue Impulse."

Diplom-Sportlehrer Feifel ist Inhaber der DFB-Fußballlehrerlizenz. Zuletzt trainierte er FK Rossijanka und wurde 2012 mit dem Team russischer Meister. Auch in der Bundesliga ist Feifel kein Unbekannter. Von 2005 bis 2012 hatte er bei der Frauenmannschaft des Hamburger SV das Sagen. "Er soll bei uns das Verbindungsstück zwischen Nachwuchs und der Bundesliga sein", erklärt Schröder. "Achim wird auch beim Nachwuchs-Perspektivteam mitmachen." In Zukunft will der Verein wieder mehr auf die eigene Jugend bauen. Zur neuen Saison werden sechs junge Spielerinnen in die erste Mannschaft integriert. Eine von ihnen ist Felicitas Rauch, die gestern gemeinsam mit Teamkollegin Wibke Meister ins deutsche Aufgebot für die U-20-WM berufen wurde.

Die Talente sollen sich an Feifel orientieren, meint Schröder: "Er ist fachlich ein guter Mann." Über weitere personelle Veränderungen wollte Schröder vor dem Start in die Vorbereitungszeit nicht sprechen. "Wir brauchen noch Spielerinnen für die zentrale Abwehr und das defensive Mittelfeld", so der Coach. Johanna Elsig, die die verletzte Stefanie Draws in der Schlussphase der Saison vertreten hatte, musste erneut am Knie operiert werden. Auch der Fall Ada Hegerberg ist noch nicht beendet. Die Norwegerin hat bei Turbine noch einen Vertrag, hatte aber signalisiert, dass sie mit "Potsdam fertig" sei. Ein Wechsel ist aber noch nicht perfekt.

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