25. März 2017 / 19:24 Uhr

Turbulenzen an der Spitze der 3. Liga

Turbulenzen an der Spitze der 3. Liga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Magdeburgs Coach Jens Härtel kann sich nach der Verpflichtung von Alexander Ludwig über einen erfahrenen Mittelfeldspieler freuen.
Die Geste von Trainer Jens Härtel sagt einiges aus: Der Vorsprung seines 1. FC Magdeburg an der Tabellenspitze schmilzt zusehends zusammen. © dpa
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Duisburg baut Vorsprung aus, Magdeburger Polster schmilzt, VfL Osnabrück auf den Relegationsrang.

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Leipzig (dpa). Der MSV Duisburg hat im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga seinen Vorsprung ausgebaut. Dem Tabellenführer der 3. Liga gelang dank eines Kraftakts in der letzten halben Stunde am Samstag beim Chemnitzer FC ein 3:2-Sieg. Die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev hatte zwischenzeitlich 1:2 hinten gelegen. Für die Duisburger war es der zweite Sieg nacheinander, nachdem sie zuvor vier Spiele nicht hatten gewinnen können. In der Tabelle kommt der MSV nach 29 Spieltagen auf 53 Punkte.

Für Verfolger 1. FC Magdeburg (47 Punkte) reichte eine 1:0-Führung nicht zum Sieg. Fünf Minuten vor dem Ende kassierte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts den 1:1-Ausgleich bei Holstein Kiel, das zuvor drei Heimsiege in Serie gefeiert hatte. Der Magdeburger Vorsprung auf den Relegationsplatz schmolz auf zwei Punkte.

Ebenfalls in der Schlussphase gelang dem VfL Osnabrück (3. Platz/45 Punkte) das Tor zum 2:1-Sieg bei Aufsteiger Jahn Regensburg (6. Platz/43 Punkte). Die Gastgeber hätten ihrerseits mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Magdeburg rankommen können, so aber kletterte der VfL auf den Relegationsrang.

Beendet wurde die Siegesserie des VfR Aalen. Bei Preußen Münster verlor die Mannschaft mit 1:2 und bleibt bei 44 Punkten - von denen am Saisonende wegen eines entsprechenden DFB-Urteils neun abgezogen werden.

Im Kampf gegen den Abstieg schaffte der FSV Frankfurt (18. Platz/31 Punkte) einen 2:0-Sieg gegen die Sportfreunde Lotte. Rot-Weiß Erfurt (15. Platz/36 Punkte) verpasste es indes, sich weiter von der Gefahrenzone abzusetzen und spielte zuhause gegen den Tabellenletzten FSV Mainz 05 II nur 0:0.