14. September 2016 / 10:43 Uhr

Türkay Spor "kalt erwischt": SV Frielingen kann nach 60 Minuten zwei Gänge rausnehmen

Türkay Spor "kalt erwischt": SV Frielingen kann nach 60 Minuten zwei Gänge rausnehmen

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Traf doppelt: Christopher Nagel, hier in einem früheren Spiel.
Traf doppelt: Christopher Nagel, hier in einem früheren Spiel. © Christian Hanke (Archiv)
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Das war dominant: Im Kreispokal-Achtelfinale zeigt der SV Frielingen eine "überragende erste Halbzeit" - und kann sich selbst drei späte Gegentore leisten.

Der SV Frielingen ist mit einem 5:3 (3:0)-Heimsieg über den SV Türkay Spor Garbsen ins Viertelfinale des Kreispokals eingezogen.

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Die Elf von Trainer Jürgen Siegel dominierte das  Duell. Vom Anpfiff weg zogen die Frielinger ein klasse Spiel auf, zeigten schöne Ballstafetten und prima Offensivaktionen – gekrönt vom gekonnten Abschluss: Timo Kracke (11.) und Christopher Nagel (13.) trafen ins Schwarze. Spätestens das 3:0 von Nagel in der 21. Minute versetzte den Gästen den vorzeitigen K.O.

Türkay-Trainer: "Spieler waren müde und platt"

„Der Gegner hat uns in der Anfangsphase kalt erwischt“, formulierte Türkay-Trainer Ahmet Mezarci, „meine Spieler haben irgendwie müde und platt gewirkt.“

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Frielingen sei läuferisch viel aktiver gewesen und habe die Tore schön herausgespielt“, erkannte Mezarci an. Sein Gegenüber Siegel war denn auch mehr als zufrieden: „Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt.“

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Marc Becker aus der Distanz auf 4:0 (50.), mit einem satten Rechtsschuss. „Total ungewöhnlich, eigentlich hat er den rechten Fuß sonst nur zum Bierholen“, kommentierte Siegel schmunzelnd.

* Doppelpack von Enes Demirsoy kommt zu spät*

Es folgte das 5:0 von Gerrit Wegner (61.), dann zog bei den Platzherren ein wenig der Schlendrian ein. Die Akteure von Türkay Spor indes bewiesen Moral, steckten nicht auf und verkürzten durch Halil Aydemir (62.) sowie einen späten Doppelpack von Enes Demirsoy (85., 87.).

„Zum Ende hin haben wir nochmal Gas gegeben“, sagte Mezarci und sprach in einem Atemzug den Frielingern seinen Glückwunsch zum „verdienten Weiterkommen aus.“

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