10. Juni 2019 / 12:14 Uhr

Eklat in Island: Türkei wütend über "inakzeptablen" Umgang mit Nationalmannschaft

Eklat in Island: Türkei wütend über "inakzeptablen" Umgang mit Nationalmannschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der türkische Kapitän Emre Belözoglu am Rande des Länderspiels gegen Frankreich vor wenigen Tagen.
Der türkische Kapitän Emre Belözoglu am Rande des Länderspiels gegen Frankreich vor wenigen Tagen. © imago images / Seskim Photo
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Bei Einreisekontrollen in Island hat es rund um die türkische Nationalmannschaft Ärger gegeben. Weil das Team von Trainer Senol Günes stundenlang am Flughafen festgehalten wurde, protestierte sogar der Außenminister.

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Vor dem EM-Qualifikationsspiel zwischen der Türkei und Island hat es bei der Einreisekontrolle der türkischen Nationalmannschaft am Flughafen von Keflavik einen Eklat gegeben. Das Team habe etwa zwei Stunden an der Passkontrolle warten müssen und sei strengen Sicherheitskontrollen unterzogen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Montag.

Zudem habe ein Unbekannter dem Kapitän Emre Belözoglu statt einem Mikrofon eine Reinigungsbürste vor die Nase gehalten. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nannte die Behandlung auf Twitter „inakzeptabel“.

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Erdogan-Berater: "Ich verurteile die Behörden und Beamten"

Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, protestierte ebenfalls und schrieb auf Twitter, die Behandlung sei nicht vereinbar mit diplomatischer Höflichkeit oder sportlichem Verhalten. „Ich verurteile die Behörden und Beamten, die für das, was passiert ist, verantwortlich waren.“

Nach Angaben von Anadolu machte sich der türkische Botschafter in Norwegen, Fazli Corman, wegen des Vorfalls auf den Weg nach Island. Die türkische Nationalmannschaft war am späten Sonntagabend angekommen. Das Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2020 in der Gruppe H ist am Dienstagabend.

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