26. September 2020 / 10:53 Uhr

Türkgücü-Boss Hasan Kivran zum Pokal-Zoff mit Schalke-Gegner Schweinfurt: "Geht ums Prinzip"

Türkgücü-Boss Hasan Kivran zum Pokal-Zoff mit Schalke-Gegner Schweinfurt: "Geht ums Prinzip"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Präsident Hasan Kivran von Türkgücü München glaubt nicht an eine rasche gerichtliche Klärung des DFB-Pokal-Streits mit dem Bayerischen Fußball-Verband und dem vermeintlichen Schalke-Gegner 1. FC Schweinfurt.
Präsident Hasan Kivran von Türkgücü München glaubt nicht an eine rasche gerichtliche Klärung des DFB-Pokal-Streits mit dem Bayerischen Fußball-Verband und dem vermeintlichen Schalke-Gegner 1. FC Schweinfurt. © imago images/kolbert-press/Gamel (Montage)
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Präsident Hasan Kivran vom Drittligisten Türkgücü München glaubt nicht an eine rasche gerichtliche Einigung im Streit um das DFB-Pokal-Startrecht mit dem bayerischen Fußballverband und dem vermeintlichen Schalke-Gegner 1. FC Schweinfurt. Es gehe inzwischen ums Prinzip, sagte Kivran der "Süddeutschen Zeitung".

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Der Drittligist Türkgücü München glaubt nicht an eine rasche gerichtliche Lösung im bayerischen DFB-Pokal-Streit. Am Montag wird vor dem Münchner Landgericht in einer mündlichen Verhandlung der Widerspruch des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gegen eine von Türkgücü erwirkte Einstweilige Verfügung verhandelt, die zur Aussetzung der Erstrundenpartie zwischen dem Regionalligisten FC Schweinfurt 05 und dem Bundesligisten FC Schalke 04 geführt hatte.

Kivran gegen BFV: Nächste Gerichts-Instanz erwartet

Im Falle einer Niederlage wolle Türkgücüs Präsident Hasan Kivran die nächste Instanz anrufen, berichtete die Süddeutsche Zeitung am Samstag. „Uns geht's nicht ums Geld. Mittlerweile hat sich das Ganze so verhärtet, es geht im Grunde ums Prinzip“, wird Kivran zitiert. Türkgücü pocht auf das Startrecht gegen Schalke. Der DFB-Pokal ist finanziell und für das Image lukrativ. Kivran glaubt, dass auch der BFV bei einem Misserfolg vor das Oberlandesgericht ziehen werde.

Mehr vom SPORTBUZZER

Die auf Kartellrecht spezialisierte 37. Zivilkammer des Münchner Landgerichtes hatte vor zwei Wochen nach einer kurzfristigen Klage von Türkgücü entschieden, dass der Drittliga-Aufsteiger anstelle der vom BFV gemeldeten Schweinfurter gegen Schalke antreten soll. Der bayerische Verband will nun vor Gericht erreichen, dass es bei der ursprünglich getroffenen Regelung für den DFB-Pokal bleibt. BFV-Präsident Rainer Koch hofft auf eine „zeitnahe“ Entscheidung der Gerichte. Immerhin ist die zweite Runde des DFB-Pokals bereits für den 29./30. Oktober angesetzt. Türkgücü hofft langfristig auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, wie Geschäftsführer Max Kothny gegenüber dem SPORTBUZZER angedeutet hatte.