01. März 2021 / 20:34 Uhr

Turnen: Aufholen heißt die große Herausforderung für die TuG-Mädchen

Turnen: Aufholen heißt die große Herausforderung für die TuG-Mädchen

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
Daumen hoch: Die TuG-Mädels dürfen wieder trainieren.
Daumen hoch: Die TuG-Mädels dürfen wieder trainieren. © Privat
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Mit Auflagen: Die Landeskader des Turn- und Gymnastikclubs trainieren ab Dienstag in Leplay-Halle und Brüderstraße. Die Mädels haben viel zu tun. Denn anders als ins Dresden und Chemnitz durften die Sportlerinnen nicht auf die Matten und Geräte.

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Leipzig. Es ist ein Anfang mit Einschränkungen und Auflagen, dennoch der ersehnte Sprung in den Trainingsalltag: Ab Dienstag dürfen die Turnerinnen und Gymnastinnen des TuG Leipzig, die Landeskader sind, wieder in ihr „Wohnzimmer Leplaystraße 13 und die Brüderstraße. In den Hallen und im Ballettsaal dürfen jeweils acht Personen plus Trainer/Übungsleiter im Einsatz sein.

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„Mehr ist aktuell nicht gestattet, aber immerhin ist so ein Training an den gewohnten Geräten und die intensive Vorbereitung für die kommenden Wettkämpfe möglich“, sagt TuG-Präsident Andreas Rupp, der ergänzt: „ Aktuell sind/waren wir einer der wenigen Vereine in Deutschland, die keinen Zugang zur heimischen Trainingsstätte hatten. Selbst in Dresden und Chemnitz durften die Landeskadersportler (eingeschränkt) weiter trainieren.“ Aufholen heißt deshalb die große Herausforderung für die Leipziger Mädchen, um meisterschaftsfit zu werden. Denn noch nicht alle potenziellen Starterinnen konnten die Qualifikationshürde für die nationalen Titelkämpfe im Rahmen von „Turnen 21“ Mitte Mai in Leipzig nehmen.

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Der erste Bundesliga-Wettkampf am 10. April wäre die erste Möglichkeit – doch dieser fällt aus. Geplant ist eine Ersatzveranstaltung. Am 24. April finden die Sachsenmeisterschaften statt. Der Zwingerpokal am 17. April in Dresden soll noch als Quali-Wettkampf ausgeschrieben werden. Bereits das DM-Ticket gelöst haben die Turnerinnen Lilly-Fay Doberenz (AK 12) und Jessica Schlegel (AK 15). In der Rhythmischen Sportgymnastik findet die DM-Qualifikation am 17./ 18. April bei den Regionalmeisterschaften in den Altersklassen 11 bis 14 statt.

Weitere acht Trainingsstätten

Neben der Turnhalle Leplaystraße hat die Stadt Leipzig nach dem strikten Lockdown weitere neun Trainingsstätten für das Training von Landeskadern anderer Stützpunkte wieder geöffnet. Seit Dienstag dürfen auch die Kaderathletinnen und -athleten des Freistaates unter strikten Vorgaben trainieren.

Wie das Sportamt auf SPORTBUZZER-Nachfrage mitteilte, betrifft das neben genannter Turnhalle folgende weitere Traininingsstätten: die Nordanlage für Judo, Leichtathletik und Sitzvolleyball – auch die Außenanlage. Zudem die Sporthalle Brüderstraße (Handball, Volleyball, Gymnastik), die Leplaystraße 11 ( Ringen, Volleyball), Sportoberschule für Handball, die Fechthalle im Sportforum, die Arena-Nebenhallen für Fechten und Handball, die Sporthalle der Schule Am Adler (Akrobatik) und das Rabet (Floorball). Bei Pachtsportstätten hat der Betreiber nach wie vor die Entscheidungshoheit zur Nutzung im Rahmen der Corona-Schutzverordnung. Am Dienstag durften auch wieder die ersten Schwimmerinnen und Schwimmer im Sportbad an der Elster ihre Bahnen ziehen. Dafür gab die Sportbäder GmbH grünes Licht. Damit sind momentan 33 von 75 Leipziger Kaderschwimmern zurück im Training.