29. Oktober 2019 / 12:40 Uhr

TuS Vinnhorst holt sich Applaus im Duell mit dem Titelfavoriten TG Saar

TuS Vinnhorst holt sich Applaus im Duell mit dem Titelfavoriten TG Saar

Carsten Schmidt
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mika-Tom Säfken am Pauschenpferd.
Mika-Tom Säfken am Pauschenpferd. © Debbie Jayne Kinsey
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Der TuS Vinnhorst hat sich die erwartbare Niederlage von Titelfavorit TG Saar abgeholt, aber auch sein Ziel, ein Gerät zu gewinnen, erreicht. Die drei geholten Gerätepunkte können im Kampf um den Klassenerhalt noch entscheidend werden.

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Teammanager Steffen Rüter war zufrieden mit den Bundesliga-Turnern des TuS Vinnhorst. „Wir sind auf die beste Mannschaft aus Deutschland getroffen“, sagte er nach der 24:56-Niederlage gegen die TG Saar. „Wir wollten versuchen, ein Gerät zu gewinnen, diese Vorgabe haben wir mit dem Sieg am Sprung erreicht und sogar noch ein Unentschieden am Boden erkämpft“, ergänzte Rüter. Das brachte den Vinnhorstern drei Gerätepunkte, die den Kampf um den Klassenerhalt entscheiden könnten.

Rayderley Zapata war gegen die TG Saar Vinnhorsts Topscorer.
Rayderley Zapata war gegen die TG Saar Vinnhorsts Topscorer. © Debbie Jayne Kinsey
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Rayderley Zapata punktet mit dem "Zapata"

Topscorer bei den Hannoveranern war Rayderley Zapata. Der Spanier zeigte mit 15,10 Punkten eine Weltklasseübung am Boden inklusive eines von ihm kreierten Elements, das als Zapata bezeichnet wird. „Diese Schwierigkeit turnt er sonst nicht in Bundesligakämpfen“, sagte Rüter. Zapata punktete zudem an den Ringen sowie am Sprung. Sein Landsmann Thierno Diallo punktete am Seitpferd und am Reck. „Er hat gute Fortschritte gemacht“, sagte Rüter über den 19-Jährigen, der Teamweltmeister Vladislav Poliashov vertrat.

Der Russe war mit der Riege seines Heimatlandes in Frankreich unterwegs. Allerdings hätte der TuS auch mit Poliashov kaum eine Chance gegen die Saarländer gehabt, in deren Reihen Hochkaräter wie der Ukrainer Oleg Verniaiev, WM-Dritter im Mehrkampf, die deutschen WM-Starter Lukas Dauser und Felix Remuta und die Routiniers Sebastian Krimmer und Eugen Spiridonov mitwirken.

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Vinnhorst hat den Klassenerhalt noch in den eigenen Händen

Die Vinnhorster Riege bleibt zunächst punktloser Tabellenletzter, kann aber in den abschließenden Ligaduellen mit dem KTV Singen (10. November, auswärts) und gegen den TSV Pfuhl (17. November, Sporthalle Grashöfe) den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern. Beide Mitaufsteiger haben bisher zwei Pluspunkte ergattert, ein Erfolg über Pfuhl zum Saisonabschluss könnte Vinnhorst wegen der guten Gerätepunktedifferenz reichen. „Wir wollen aber auch schon versuchen, aus Singen etwas Zählbares mitzunehmen, damit der Druck nicht so groß wird“, sagte Rüter.

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