25. Mai 2018 / 17:26 Uhr

TuS Bargstedt hofft auf den großen Zahltag

TuS Bargstedt hofft auf den großen Zahltag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Während Tungendorfs Torjäger Simon Fuhrmann (links) auch in Norderstedt treffen will, hofft Fethispors Verteidiger Helge Schröter darauf, dass in Nortorf hinten die Null stehen wird.
Während Tungendorfs Torjäger Simon Fuhrmann (links) auch in Norderstedt treffen will, hofft Fethispors Verteidiger Helge Schröter darauf, dass in Nortorf hinten die Null stehen wird. © jpw
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Gegen Meister Jevenstedt werden bis zu 600 Zuschauer erwartet – Nortorf heute zunächst im Pokalfinale gefordert.

Dem Meister der Fußball-Verbandsliga West die zweite Saisonniederlage zufügen– das ist das Ziel von Gastgeber TuS Bargstedt. Dem MTSV Hohenwestedt, der in Padenstedt aufläuft, ist die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Mit einem Sieg über Fetihspor Kaltenkirchen will Nortorf die Chance auf Rang vier wahren. Das gleiche Ziel haben der SV Tungendorf in Norderstedt und PSV Neumünster II in Itzehoe. Absteiger Rendsburger TSV möchte sich mit dem ersten Sieg in 2018 über den Vorletzten Rickling aus der Liga verabschieden. Alle Partien finden am Sonntag um 15 Uhr statt.

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TuS Bargstedt –TuS Jevenstedt

Seit zehn Spieltagen mit acht Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen: Mit einem positiven Abschluss möchten sich die Gastgeber von ihrem treuen Publikum verabschieden. „Wir wissen, dass Jevenstedt immer noch heiß auf Siege ist. Aber Träumen muss erlaubt sein. Wenn wir einen Sahnetag erwischen, dann könnte es mit drei Punkten klappen“, gibt sich Markus Wieben, der rund 500 bis 600 Zuschauer erwartet, optimistisch. Der TuS-Akteur zollt dem Meister höchste Anerkennung: „Was Jevenstedt geleistet hat, das verdient großen Respekt.“ Niels Krug und Marvin Schön sind verletzt.

Für Jevenstedt kommt eine Niederlage nicht in Frage. „Wir wollen unseren 25. Sieg und damit beste Voraussetzungen für unsere anschließende ungetrübte Meisterschaftsfeier schaffen“, sagte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder. Ein Selbstgänger sei das Nachbarschaftsduell keinesfalls: „Wir müssen auf noch mehr Spieler als zuletzt verzichten, darunter auch auf Lukas Seefeldt, und Bargstedt hat in den letzten zehn Spielen seinen Weg gemacht.“ Nico und Tom Wicker sollen genauso wie Albert Krause der Startelf angehören. Die Qual der Wahl hat Rohwedder bei den Torhütern Malte Tischer und Yannick Lowaßer: „Sie halten beide hervorragend. Ich werde kurzfristig entscheiden.“

SG Padenstedt – MTSV Hohenwestedt

„Das ist natürlich zum Abschluss ein hartes Brett für uns. Natürlich wollen wir uns vor heimischer Kulisse mit einem Sieg verabschieden, das ist klar. Aber das wird wohl sehr schwer für uns, da wir im Moment ja auch nicht vom Glück verwöhnt sind“, sagt SGP-Coach Alex Wilk. „Wir haben in vielen Partien eine Menge Lehrgeld bezahlt, wobei die personelle Situation in einigen Spielen ihr Übriges hinzugetan hat. Aber ich möchte nicht jammern, denn damit haben viele Mannschaften im Laufe der Saison zu kämpfen gehabt“,so Wilk.


Itzehoer SV – PSV Neumünster II

Der ISV muss gewinnen, um die spielfreien Henstedter zu überholen und sich somit aller Abstiegssorgen zu entledigen. Das weiß auch PSV-CoachThomas Michalowski. „Keine leichte Aufgabe für uns, aber ich traue meinen Jungs nach dieser Saison alles zu. Wir stehen als Aufsteiger auf Tabellenplatz vier, damit habe ich vor der Saison gar nicht gerechnet. Aber mit einem Sieg beim ISV können wir dem Ganzen natürlich noch die Krone aufsetzen“, so Michalowski. Zudem kann PSV-Top-Torjäger Marinko Ruzic (41 Tore) die Torjägerkanone ergattern. „Marinko führt mit drei Toren Differenz die Torjäger-Tabelle an. Ich hoffe, er kann die Position verteidigen“, frohlockt Michalowski.

Nordlichter Norderstedt – SV Tungendorf

Der SVT möchte den Aufwärtstrend auch im letzten Saisonspiel in Norderstedt fortsetzen. „Wir wollen schon die drei Punkte mitnehmen, um die Saison für uns optimal zu beenden“, orakelt SVT-Cheftrainer Marco Frauenstein, dessenTeam auf Platz fünf rangiert. „Bei einem Sieg und zeitgleichen Niederlagen der Konkurrenz ist sogar noch Platz drei für uns drin. Das wäre natürlich ein perfekter Saisonabschluss für uns. Aber aufgrund der Ausfälle über die gesamte Saison gesehen, bin ich mit dem Erreichten schon zufrieden“, so Frauenstein.

Rendsburger TSV – SV Rickling

Das 2:1 im Hinspiel am 3. September war Rendsburgs bislang einziger Saisonerfolg. „Wir werden wieder alles für einen Sieg geben“, sagt RTSV-Spielertrainer Özkan Altin. Neben Torwart Florian Evert kann Altin auf weitere fünf Akteure zurückgreifen, die zuletzt fehlten. Der RTSV-Coach ist sich bewusst, dass seinTeam auf einen kampfstarken Gegner treffen wird: „Der SV Rickling hat durch einen Sieg die Chance, sich vom Abstiegsplatz auf die Relegation zu verbessern.“

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TuS Nortorf –Fetihspor Kaltenkirchen

Im Nachholspiel am Mittwoch beim Vizemeister Hohenwestedt haben die Nortorfer, allerdings mit einer B-Elf, verdient mit 1:4 verloren. „Hohenwestedt hat unsere Fehler eiskalt genutzt, und wir haben nach der Pause unsere Torchancen liegengelassen“, fasste TuS-Trainer Fabian Doege das Spielgeschehen zusammen. Jan-Christian Fuhrmann (40.) traf zum zwischenzeitlichen1:3. Nun soll unbedingt ein Heimsieg her. Doege: „Der vierte Platz wäre eine schöne Optik.“ Das Aufgebot ist abhängig von dem Spielverlauf vor heimischer Kulisse am Freitagabend um 19 Uhr im Kreispokalfinale gegen das SH-Liga-Team des PSV Neumünster. „Wir werden anschließend entscheiden, wer gegen Kaltenkirchen aufläuft.“ Das Hinspiel endete 3:3.