11. Mai 2019 / 17:56 Uhr

Niedersachsenpokal für Amateure: Neuer Trainer soll für Pokal-Sieg von Delmenhorst sorgen 

Niedersachsenpokal für Amateure: Neuer Trainer soll für Pokal-Sieg von Delmenhorst sorgen 

Chantal Ranke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Premieren-Finale für den neu geschaffenen Niedersachsenpokal der Amateure: Der SV Atlas Delmenhorst und TuS Bersenbrück spielen um einen Startplatz im DFB-Pokal.
Das Premieren-Finale für den neu geschaffenen Niedersachsenpokal der Amateure: Der SV Atlas Delmenhorst und TuS Bersenbrück spielen um einen Startplatz im DFB-Pokal. © Sebastian Preuß
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Die #GABFAF-Vorschau zum Finaltag der Amateure: Das Duell der Oberligisten in Niedersachsen. Delmenhorst hat erstmals seit der Neugründung die Chance auf den DFB-Pokal. 

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Am 25. Mai 2019 ist der 4. Finaltag der Amateure. Die Sieger der Landespokal-Finals qualifizieren sich für den DFB-Pokal. Die ARD überträgt die meisten Spiele live, das #GABFAF-Team tickert den ganzen Tag für euch. Schon jetzt blicken wir jeden Tag auf eines der Spiele voraus. Heute für Niedersachsen (für Teams bis 5. Liga): TuS Bersenbrück gegen SV Atlas Delmenhorst.

Neuer Modus in Niedersachsen

Alles anders in Niedersachsen hieß es zu Beginn der Saison 2018/19. Auf Grund seiner Größe stellt der Verband zwei Teilnehmer für den DFB-Pokal, sodass bisher beide Finalisten direkt für den DFB-Pokal qualifiziert waren. Doch damit auch Mannschaften jenseits der 4. Liga wieder eine Chance haben, kam es in diesem Jahr zur Aufsplittung. Neben dem Wettbewerb der Amateure gibt es zusätzlich einen Pokal für die Mannschaften, die in einer höheren Liga spielen. Die Entscheidung ist vollkommen richtig. Die letzte Mannschaft, die den Niedersachenpokal gewann und nicht aus der dritten oder vierten Liga kam, war Kickers Emden in der Saison 2008/ 2009.

Finaltag der Amateure

Damit stehen sich im Finale des Amateur-Baums der TuS Bersenbrück und der SV Atlas Delmenhorst gegenüber. Zwei Teams mit einer bewegten sportlichen Vergangenheit. Nachdem der TuS Bersenbrück 2005 bis in die Bezirksliga abgestiegen war, konnte 2014 das Blatt gewendet werden: Zwei Meisterschaften und zwei Aufstiege in Folge. Mittlerweile konnte sich das Team von Farhat Dahech in der Oberliga festigen und belegt aktuell einen sicheren fünften Platz.

Delmenhorst entlässt überraschend Trainer Blancke

Turbulente Nachrichten aus Delmenhorst ereigneten sich erst in dieser Woche. Trotz der Sicherung des Klassenerhalts wird am Freitag die Entlassung von Trainer Olaf Blancke bekannt gegeben. Dieser übernahm das Team erst im Winter vom langjährigen Coach Jürgen Hahn. Der Präsident Manfred Engelbart findet mehr als klare Worte zur Erklärung gegenüber dem „Weser Kurier“: „Wir haben uns sportlich überhaupt gar nicht entwickelt. Dem Pokalfinale ist alles unterzuordnen, und wir hatten aufgrund der sportlichen Lage Angst, mit Olaf in das Finale zu gehen.“

Eins ist damit klar: Delmenhorst setzt alles auf eine Karte, um den Pokal zu gewinnen. Für diesen Erfolg verantwortlich ist nun Interimscoach Daniel von Seggern gemeinsam mit Marco Büsing. Es wäre der erste Einzug in den DFB-Pokal seit der Neugründung des Vereins 2012.

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Torwart Urbainski wird zum Held

Für den Finaleinzug kann sich der SV Atlas Delmenhorst bei seinem Torwart Florian Urbainski bedanken. Nach einem zähen Spiel ging es nach 90 Minuten direkt in den Elfer-Krimi. Stolze drei Elfmeter parierte der Torwart gegen den 1. FC Wunstorf und verwandelte den letzten entscheidenden Schuss selbst. Grenzenloser Jubel bei Delmenhorst vor gut 2.200 Zuschauern im heimischen Düsternorter Stadion.

Der offizielle Trailer: Das ist #GABFAF

Große Unterstützung auf beiden Seiten

Beim Gegner aus Bersenbrück verlief das Halbfinale wesentlich entspannter. Auswärts bei der Eintracht aus Northeim spielte man sicher und konzentriert und konnte souverän mit 3:0 gewinnen. „Riesen-Respekt an die Fans. Was die da an Stimmung gemacht haben, war überragend. Unser Plan ist voll aufgegangen, wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten geschossen. Es war ein perfekter Tag“, sagte Mittelfeldspieler Moritz Waldow nach dem Spiel.

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In diesem Finale wird es auf jeden Fall eng zugehen. Das Rückspiel in der Liga endete mit 2:2, während Atlas das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatte. Sport-Redakteur Ulrich Bock hat allerdings einen Favoriten: „„Ich glaube, dass Atlas sich durchsetzen wird. Nicht weil sie in der Liga ganz gut gegen Bersenbrück ausgesehen haben, sondern der große Vorteil ist der Anhang. Es wird ein Heimspiel für Atlas!“

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Die Entscheidung des Duells fällt am 25.Mai um 14.15 Uhr im Eilenriedestadion in Hannover. Das Spiel könnt ihr live in der ARD oder im Stream auf Sportschau.de verfolgen. #GABFAF und SPORTBUZZER berichten ebenfalls.

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