26. März 2020 / 11:43 Uhr

TuS Dassendorf: Finn Thomas ist offen für Angebote

TuS Dassendorf: Finn Thomas ist offen für Angebote

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Sucht einen neuen Klub: Finn Thomas, TuSDassendorf.
Sucht einen neuen Klub: Finn Thomas, TuSDassendorf. © Staffen
Anzeige

Nach drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen ist für den Ex-Lübecker  Schluss. Künftig Spieler, Spieler-Co-Trainer oder Co-Trainer?

Anzeige
Anzeige

Finn-Lasse Thomas muss sich einen neuen Verein suchen. Wie berichtet wird der Vertrag des 32-jährigen Routiniers bei HH-Oberliga-Dauermeister TuS Dassendorf nicht verlängert.

„Held des Vereins“ muss gehen

Drei Meisterschaften und zwei Pokalsiege hat Thomas mit „Dasse“ gefeiert. „Ich wäre gern geblieben“, sagt der Außenverteidiger zum LN-Sportbuzzer. „Eigentlich wollte ich meine Karriere hier beenden. Schließlich bin ich kein Wandervogel.“ Seit 2015 kickt er beim TuS (112 Spiele, zehn Tore) und wird vom Verein selbst als Ur-Gestein oder „Held des Vereins“ (O-Ton von Sportchef Jan Schönteich) bezeichnet. Trotzdem muss er gehen, weil man sich für einen größeren Umbruch zur neuen Saison entschieden hat, bei dem Thomas kleinen Platz mehr hat. Sein Nachfolger steht mit dem früheren Lübecker Maximilian Ahlschwede (wurde im Februar 30 Jahre alt) von Drittligist FC Hansa Rostock bereits fest. Ein echtes Schwergewicht. „Für ihn haben wir ins hohe Regal gegriffen“, sagt Schönteich.

Mehr zu "Dasse"

Nach Kreuzbandriss zurückgekämpft

Thomas hätte sich der Konkurrenzsituation gern gestellt. „Ich bin fit und habe mich nach meinem Kreuzbandriss zurückgekämpft. Ich fühle mich wie ein 26-Jähriger und kann noch locker weiterspielen“, betont „Finner“. Groß rausgekommen ist er beim VfB Lübeck. An der Lohmühle kickte er von 2001 bis 2008, ehe ein zweimonatiges Intermezzo bei West-Regionalligist Sportfreunde Lotte folgte. Dort gab es Probleme mit einem versprochenen Arbeitsplatz. Nach fünf Jahren bei Ex-Regionalligist VfR Neumünster (163 Spiele, 15 Tore) kehrte der Blondschopf im Juli 2014 für eine weitere Saison zu Regionalligist VfB Lübeck zurück. Zweimal spielte er im DFB-Pokal – mit Neumünster und Dassendorf.

DURCHKLICKEN: Von Laufen bis Qui Gong - Das ist noch möglich

Wem der einfache Spaziergang zu wenig und das lockere Läufchen zuviel ist: Nordic Walking erfreut sich immer größerer Bewegung und ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. Zur Galerie
Wem der einfache Spaziergang zu wenig und das lockere Läufchen zuviel ist: Nordic Walking erfreut sich immer größerer Bewegung und ist für Alt und Jung gleichermaßen geeignet. ©

„Ich bin dankbar. Das war eine schöne Zeit."

Der Außenverteidiger macht keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, möchte die letzten fünf Jahre beim TuS aber nicht missen. „Ich bin dankbar. Das war eine schöne Zeit. Der Verein liegt mir am Herzen. Was mir in letzter Zeit etwas gefehlt hat, ist Wertschätzung und Respekt. Und sollte ich irgendwann mit einem anderen Klub zurückkehrten, werden sie sehen, dass es geiler ist, mich in ihrer Mannschaft zu haben anstatt als Gegenspieler“, erzählt er. Besonders unter Ex-Trainer Peter Martens (Januar 2016 bis Juni 2018) sei die Gemeinschaft groß gewesen. Gern würde sich Thomas mit dem vierten Meistertitel verabschieden.

Verschiedene Anfragen liegen vor

Über seine Zukunft macht er sich indes keine Sorgen. „Mir liegen verschiedene Anfragen als Spieler, Spieler-Co-Trainer oder Co-Trainer vor“, teilte der gebürtige Henstedt-Ulzburger mit, der Inhaber der B-Trainer-Lizenz ist. Im Moment sei alles offen. Zumal keiner weiß, wann der Ball wieder rollt. „Das schöne ist, dass ich mich nicht mehr beweisen muss. Ich werde das machen, wo mein Herz ja sagt.“

Die aktuellen TOP-THEMEN
Sport aus Lübeck
Sport aus aller Welt