07. November 2021 / 10:15 Uhr

"Gut verkauft", aber: Godshorns dezimierte U23 wird von Garbsen abgeschossen

"Gut verkauft", aber: Godshorns dezimierte U23 wird von Garbsen abgeschossen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Garbsener freuen sich über den ersten Treffer.
Die Garbsener freuen sich über den ersten Treffer. © Michael Plümer
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"Wir haben uns gut verkauft, besser als gegen die anderen Spitzenteams", resümierte Sascha Hadi, Co-Trainer des von Personalsorgen geplagten TSV Godshorn II. Dennoch setzte es gegen Garbsen ein 0:7. Der TuS ist nun in der Bezirksliga 4 nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen.

Herbstmeisterschaft? Vorrundenmeisterschaft? Martin Kummer lacht. „Keine Ahnung, wie das jetzt heißt. Auf jeden Fall sind wir Tabellenerster und können nicht mehr verdrängt werden“, sagte der Trainer des TuS Garbsen am Samstagnachmittag nach dem 7:0 (3:0) in der Bezirksliga 4 bei der U23 des TSV Godshorn.

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„Wir haben manchmal etwas zu umständlich gespielt, sonst hätten wir vielleicht noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können“, sagte Kummer, dessen Team in der Anfangsphase jedoch Vollgas gab und schnell mit 3:0 führte. „Da war das Spiel eigentlich schon vorentschieden.“ Felix Beiser (11.) lupfte den Ball über TSV-Keeper Moritz Böhm zum 1:0 ins Netz. Das 2:0 gelang Justin Fehder auf Rückpass von Beiser (14.) Einen Bilderbuch-Konter schloss Dustin Quast zum 3:0 ab (18.).

Bilder vom Spiel der Bezirksliga 4 zwischen dem TSV Godshorn II und TuS Garbsen

Der Godshorner Lennart Kiehn (links) kommt im Gegensatz zu Garbsens Sven Sulowski an den Ball. Zur Galerie
Der Godshorner Lennart Kiehn (links) kommt im Gegensatz zu Garbsens Sven Sulowski an den Ball. ©

Weitere Treffer fielen erst nach der Pause. Lukas Lohmeyer (48.) köpfte nach einem Eckball das 4:0. Auf Vorarbeit von Niklas Preuß traf Quast zum 5:0 (85.), kurz danach war Quast zum 6:0 (87.) zur Stelle. Felix Avila (89.) gelang der 7:0-Endstand. Ein Sieg als Spaziergang war es aber nicht. „Die Godshorner haben sich ordentlich gewehrt“, sagte Kummer.

Das sah auch Sascha Hadi so. „Wir haben uns gut verkauft, besser als gegen die anderen Spitzenteams“, sagte der TSV-Co-Trainer und meinte, „dass wir nicht um sieben Toren schlechter waren, das 0:7 spiegelt nicht den Verlauf wider“.

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Bahrs verpasst Ehrentreffer und mehr

Vor allem Nico Bahrs hätte bei einigen guten Gelegenheiten für einen Godshorner Treffer sorgen können. Doch entweder vergab Bahrs selbst oder TuS-Torhüter Kai-Patrick Bäte entschärfte eine Gelegenheit. „Ein paar gute Chancen hat er durchaus auf dem Fuß“, sagte Hadi, der den erkrankten Chefcoach Amir Jusufovic an der Seitenlinie vertrat.

Und das war nicht die einzige Hiobsbotschaft hinsichtlich des Godshorner Personals. Denn es standen Hadi nur 14 Spieler zur Verfügung – inklusive seiner eigenen Person. Daher musste sich der Assistenz-Trainer in der 86. Minute selbst einwechseln und kam für Waldemar Müller ins Spiel.

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Zuvor hatte sich mit Tobias Bartel der Sturmführer und Mannschaftskapitän eine Verletzung zugezogen und musste den Platz verlassen. „Angesichts all dieser Begebenheiten haben wir ein ordentliches Spiel gemacht“, sagte Hadi.

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