17. November 2020 / 08:36 Uhr

"Ein typischer Instinktfußballer": Garbsens Xelat Atalan trifft und trifft - mit erst 18 Jahren

"Ein typischer Instinktfußballer": Garbsens Xelat Atalan trifft und trifft - mit erst 18 Jahren

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Xelat Atalan (rechts) holt sich beim TuS Garbsen regelmäßig Glückwünsche ab.
 Xelat Atalan (rechts) holt sich beim TuS Garbsen regelmäßig Glückwünsche ab. © Christian Hanke
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In seinem ersten Jahr bei den Senioren mischt Xelat Atalan die Liga auf. Mit zehn Toren führt der 18-jährige Stürmer des TuS Garbsen die Torjägerliste der Bezirksliga 4 an. Trainer Martin Kummer verfolgt Atalans Entwicklung seit der C-Jugend, "der Junge ist ein typischer Instinktfußballer" für ihn.

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Brandgefährlich und kaltschnäuzig: Goalgetter Xelat Atalan ist ein „Strafraumtäter“, er hat die Lizenz zum Toreschießen. Der erst 18-jährige Stürmer des TuS Garbsen führt mit zehn Treffern die Torjägerliste der Bezirksliga 4 an. Gleich in seinem ersten Erwachsenenjahr hat Atalan den Sprung in die Stammformation der ersten Männermannschaft geschafft.

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Trainer Martin Kummer ist nach eigenen Worten „sehr glücklich“ mit dem jungen Angreifer, der in den neun Spielen der laufenden Serie seinen Teil dazu beigesteuert hat, dass die Truppe vom Kochs­landweg an der Spitze des Klassements steht. Schon in ganz jungen Jahren hat sich Atalan ins Blickfeld seines jetzigen Trainers Kummer gespielt. „Ich bin erstmals auf ihn aufmerksam geworden, da war er noch bei den ­C-Junioren am Ball. Seither verfolge ich seine Entwicklung“, sagt der „ewige“ TuS-Coach.

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Was zeichnet Atalan aus? „Der Junge ist ein typischer Instinktfußballer. Er hat das Gespür für den Raum und weiß genau, wann er wohin laufen muss, um zu einer Torchance zu kommen. Und er schließt eiskalt ab, mit seinen 18 Jahren ist Xelat schon total abgezockt und kaltschnäuzig vor dem Kasten“, schwärmt Kummer.

Neben den klaren Stärken, die Atalan ohne Frage mitbrächte, gäbe es jedoch auch noch manches zu verbessern, ergänzt der Garbsener Trainer. „Im taktischen Bereich und im Defensivverhalten muss er dazulernen. Aber das macht er auch. Xelat ist immer offen für Ratschläge, hört zu und versucht, die Dinge umzusetzen – davon profitiert er für sich persönlich ebenso wie wir als Mannschaft. Er wird von allen geschätzt und akzeptiert. Für sein Alter ist Xelat echt enorm weit. Und: Er gibt immer alles.“