16. März 2022 / 13:50 Uhr

Zeichen gegen Krieg: Kreisligisten laufen in Ukraine-Farben ein

Zeichen gegen Krieg: Kreisligisten laufen in Ukraine-Farben ein

Jana Baumann
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die dritte Mannschaft des TuS Gerresheim lief in gelben T-Shirts mit der Aufschrift Stop War ein. Auch Luftballons wurden steigen gelassen.
Die dritte Mannschaft des TuS Gerresheim lief in gelben T-Shirts mit der Aufschrift "Stop War" ein. Auch Luftballons wurden steigen gelassen. © Dennis Kemmerling
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Für Frieden: Der TuS Gerresheim und der SC Schwarz-Weiß aus Düsseldorf setzen ein Zeichen der Solidarität für viele Ukrainer. Das Team der dritten Mannschaft vom TuS und die zweite Mannschaft vom SC lief in gelben und blauen T-Shirts ein. Vor Spielbeginn ließen Bambinis und E-Junioren 200 Luftballons steigen.

Dieser Artikel ist Teil des Aktionsbündnis #GABFAF. Mehr Informationen unter gabfaf.de

Der Sonntag gehört dem Kreisliga-Fußball. Dieses Mal stand beim TuS Gerresheim aus Düsseldorf aber nicht der sportliche Aspekt im Vordergrund. Das Heimspiel der dritten Mannschaft wurde der Ukraine gewidmet. "In diesen Tage gibt es weitaus wichtigere Ereignisse, die unsere Aufmerksamkeit verdienen." Damit beweist der Verein in schwierigen Zeiten Zusammenhalt und setzt ein Zeichen der Solidarität. Ganz nach dem Motto: "TuS zeigt Flagge". Auch Gegner SC Schwarz-Weiß II beteiligte sich daran.

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Vor Anpfiff: Die dritte Mannschaft des TuS Gerresheim (gelb) und die zweite Mannschaft des SC Schwarz-Weiß (blau), laufen bei ihrem Kreisliga-Spiel in Farben der ukrainischen Nationalflagge auf und halten angesichts des Kriegs eine Gedenkminute. Zur Galerie
Vor Anpfiff: Die dritte Mannschaft des TuS Gerresheim (gelb) und die zweite Mannschaft des SC Schwarz-Weiß (blau), laufen bei ihrem Kreisliga-Spiel in Farben der ukrainischen Nationalflagge auf und halten angesichts des Kriegs eine Gedenkminute. ©

"Bezüglich des russischen Angriffs auf die Ukraine haben wir hier nur begrenzte Möglichkeiten der Einflussnahme. Aber wir können helfen, auf vielfältige Weise. Und wir können Stellung beziehen und ein Zeichen für Frieden und Solidarität setzen. Ich bitte Sie daher unsere Aktion mit einer Minute des Innehaltens, zum Anpfiff des Spiels, zu unterstützten", so Abteilungsleiter Achim Wünsche vom TuS Gerresheim, der eine Stadiondurchsage machte.

"Der Fußball steht für Frieden und Gemeinschaft. Fußball baut Brücken, er führt Menschen zusammen und sorgt für Verständigung zwischen den Völkern. Fußball überwindet Grenzen, aber er grenzt nicht aus. Wer Gewalt ausübt, wer Menschen und Menschenrechte verletzt, verlässt diese Gemeinschaft. Er teilt nicht die Werte des Sports. Er teilt nicht unsere Werte", hieß es weiter.

Nach der Schweigeminute ließen die miteigelaufenen Bambinis und E-Junioren 100 gelbe und 100 blaue Luftballons in den Himmel steigen. Beide Teams spielten in ihren üblichen Trikots weiter.

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Dass die dritte Mannschaft des TuS am Ende 0:5 verlor, war bei diesem Spiel Nebensache.

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