11. Juni 2019 / 15:43 Uhr

"Habe ein supergeiles Gefühl": TuS Harenberg startet gegen Tündern in die Relegation

"Habe ein supergeiles Gefühl": TuS Harenberg startet gegen Tündern in die Relegation

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kann der TuS Harenberg in der Relegation jubeln?
Kann der TuS Harenberg in der Relegation jubeln? © Christian Hanke
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Der TuS Harenberg will in der Relegation den Abstieg von der Bezirksliga in die Kreisliga verhindern. Am Mittwoch steht das erste von zwei Spielen auf dem Programm, es geht zu Hause gegen den HSC BW Tündern II. Trainer Bernd Biank ist guter Dinge.

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Für den Noch-Bezirksligisten TuS Harenberg geht es in der Saisonverlängerung darum, den Absturz in den Kreis zu verhindern. Am Mittwoch erwartet das Team von Bernd Biank ab 19 Uhr im ersten Relegationsspiel die Reserve des HSC BW Tündern. Die Hamelner unterlagen in ihrem ersten Duell dem Mellendorfer TV mit 0:3 und sind damit bereits zum Siegen verdammt, um ihre Aufstiegschance zu wahren. Gewinnen wollen natürlich auch die Harenberger, und Coach Biank sieht der Partie optimistisch entgegen: „Ich habe ein supergeiles Gefühl und vertraue meinen Jungs voll.“

Erhoffte Verstärkung

Personell sieht es gut aus. „Ich habe 18 Mann plus zwei Torhüter zur Verfügung. Wenn wir es also nicht schaffen sollten, können wir es nicht auf den Mangel an Alternativen schieben.“ Mit Nico Tsitouridis sowie Kai und René Scheffel bekommt er bei den letzten beiden Showdowns sogar noch die erhoffte Verstärkung.

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Biank attestiert seinen Spielern in den vergangenen eineinhalb Wochen sehr gut trainiert zu haben. „Klar sind die Jungs auch ein bisschen nervös, aber ich habe trotz der schlechten Rückrunde keine Absteiger-Mentalität wahrgenommen“, sagt der Trainer. Im Gegenteil: „Für uns war relativ früh klar, dass es in die Relegation gehen wird. Und über diese zweite Chance sind wir echt dankbar.“ Seine Mannschaft wolle gegen die beiden Vize-Kreismeister aus Tündern und Mellendorf bewiesen, dass sie es verdiene, auch weiterhin im Bezirk um Punkte zu kicken.

Das Spielerische ist nicht das Entscheidende

Biank, der Augenzeuge des ersten Relegationsduell in Tündern war, sieht die Rollen auch klar verteilt: „Natürlich sind wir der Favorit, und spielerisch halte ich meine Mannschaft auch für die beste von den dreien. Aber das ist in solchen Endspielen nicht das Entscheidende.“

Wichtig werde sein, sich nicht auf fußballerischer Qualität auszuruhen, sondern von der ersten Minuten kämpferisch voll dagegenzuhalten. „Wir brauchen Leidenschaft und Siegeswillen. Die Jungs müssen bereit zu sein, Gras zu fressen.“ Ein wenig setze er auch auf den Heimvorteil. „Unsere Fans werden uns schon pushen.“

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Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. Zur Galerie
Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. ©
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Die Tünderaner seien im Spiel gegen den MTV unter Wert geschlagen worden. „Die erste Halbzeit haben sie vergeigt, aber nach der Pause waren sie stark, hatten Chancen und hätten das Ding noch drehen können.“ Er habe Respekt, aber keine Angst vor den beiden finalen Aufgaben der Spielzeit 2018/2019.Ziel sei es, sich eine gute Ausgangsposition für die abschließende Begegnung am Sonnabend (16 Uhr) in Mellendorf zu verschaffen.

Bianks Team muss es mehr wollen

„Die Jungs müssen mit breiter Brust auflaufen und zeigen, dass sie es mehr wollen als die Gegner.“ Sicher sei aber auch, dass in solchen Alles-oder-Nichts-Duellen vieles stimmen müsse: „Manchmal entscheiden auch Tagesform, Schiri oder einfach das Glück“, weiß Biank.

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