20. August 2017 / 18:47 Uhr

Der TuS Harenberg startet eiskalt und konterstark in die Saison (mit Galerie!)

Der TuS Harenberg startet eiskalt und konterstark in die Saison (mit Galerie!)

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Adrian Düring wird von Marek Gilke (TuS) ausgetanzt.
Adrian Düring wird von Marek Gilke (TuS) ausgetanzt. © Christian Hanke
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Am ersten Spieltag konnte sich der TuS Harenberg noch ausruhen, nun ging die Saison für das Team von Bernd Biank richtig los. Gegen den SV Türkay Sport Garbsen zeigten sich bereits zwei große Qualitäten: Die Konterstärke und die Chancenverwertung.

Während sich Bernd Biank freute, dass sein Konzept aufgegangen ist, ärgerte sich Ergin Ecir darüber, dass genau das aufseiten seiner Mannschaft nicht geklappt hat. „Wir haben insgesamt ganz gut gestanden, im richtigen Moment unsere Konter gesetzt und konnten am Ende von der Bank noch mal Qualität nachlegen“, freute sich der Coach des Fußball-Bezirksligisten TuS Harenberg nach dem 4:1-Heimerfolg gegen den SV Türkay Spor Garbsen.

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Bilder vom Spiel der Bezirksliga 2 zwischen dem TuS Harenberg und dem SV Türkay Sport Garbsen

Asil Zafer (links) hat gegen Steffen Quambusch (TuS) das Nachsehen. Zur Galerie
Asil Zafer (links) hat gegen Steffen Quambusch (TuS) das Nachsehen. © Christian Hanke

​Chancenverwertung ist der entscheidende Unterschied

Der Gästetrainer dagegen haderte mit seinen Schützlingen: „Wir wussten, dass der Gegner im Grunde nur mit Diagonalbällen arbeitet und haben auf diese Weise trotzdem Tore kassiert.“ Auch die eigenen Offensivbemühungen missfielen dem Coach: „Unsere Chancen haben wir nicht herauskombiniert, sondern viel zu oft unser Mittelfeld überspielt. Unsere Möglichkeiten waren meist Zufallsprodukte.“

Die Anfangsphase gehörte den Garbsenern. „Mit den ersten 15 Minuten bin ich absolut einverstanden“, so Ecir. Die Mannschaft habe geordnet agiert, durch Ilkay-Attila Gültekin schnell das 1:0 vorgelegt (4.) und hätte sogar nachlegen können. Doch spätestens mit dem Ausgleich durch Pascal Biank, der einen Konter perfekt vollendete (9.), gab es einen Bruch im Gästespiel. „Wir haben den Faden verloren und uns auf einmal Fehlpässe geleistet“, so Ecir. Vorne sei blind draufgegangen worden, zudem sei die Abwehr nicht nachgerückt. „Diese Lücken hat Harenberg ausgenutzt.“ Marek Gilke sorgte noch vor der Pause für die 2:1-Führung des TuS (36.). „Wir haben zwei von drei Chancen genutzt, der Gegner nur eine von fünf“, nannte Biank einen entscheidenden Unterschied.

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​Harenberg ganz stark bei Kontern

Nach dem Wechsel baute Türkay Spor noch rund zehn Minuten lang Druck auf, kam auch zu zwei weiteren guten Möglichkeiten, doch der Ausgleich gelang nicht. Mit zunehmender Zeit bauten die Gäste ab. „Die Körpersprache war jetzt eine andere, und die Grundordnung stimmte nicht mehr“, monierte Ecir. Das bestraften die erfahrenen Gastgeber mit zwei weiteren blitzsauberen Kontertoren durch die eingewechselten Eyüp Toprakli (78.) und Kevin Rufaioglu (81.). „Es war unser Plan, in der Schlussphase noch mal zwei frische Leute auf den Außenbahnen zu bringen – und das ist voll aufgegangen“, resümierte Biank zufrieden.

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