26. April 2020 / 18:25 Uhr

TuS Hartenholm landet Transfer-Coup: Jan-André Sievers kommt vom 1. FC Phönix Lübeck

TuS Hartenholm landet Transfer-Coup: Jan-André Sievers kommt vom 1. FC Phönix Lübeck

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
TuS Hartenholm landet mit Jan-André Sievers einen echten Transfer-Coup
TuS Hartenholm landet mit Jan-André Sievers einen echten Transfer-Coup © TuS Hartenholm
Anzeige

Mit Sievers kommt ein weit gereister Neuzugang zum Team von Essmet Omid

Anzeige
Anzeige

Der TuS Hartenholm hat einen Transfercoup gelandet und den ehemaligen Drittliga-Profi Jan-André Sievers vom Regionalliga-Anwärter 1. FC Phönix Lübeck verpflichtet. Der 32 Jahre alt Rechtsverteidiger verstärkt den segebergischen Landesligisten als Spieler-Co-Trainer und hat für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben.

Sievers als Co-Trainer: Der Anfang einer Trainer-Karriere?

Da Sievers in Bad Segeberg wohnt, rief Hartenholms Sportlicher Leiter Martin Ghafury einfach mal an und stieß beim Routinier auf offene Ohren. „Ich möchte perspektivisch ins Trainergeschäft einsteigen, so dass mich die Aufgabe beim TuS gereizt hat und ein guter Einstieg ist“, sagt „Sievo“ zum LN-Sportbuzzer und hebt die positiven Gespräche mit den TuS-Verantwortlichen hervor. „Die Leute haben einen kompetenten Eindruck hinterlassen und ein gutes Konzept vorgelegt. Der Klub möchte in den nächsten Jahren in die Oberliga zurück. Außerdem sind die Bedingungen gut.“

Mehr Fußball aus der Region

Sievers kam viel rum in seiner Karriere

Beim Mastersieger von 2015 freut man sich, dass der Wechsel geklappt hat. „Mit der Verpflichtung von Jan-André ist uns ein wichtiger und richtungsweisender Transfer-Coup trotz insgesamt schwieriger Corona Lage gelungen. Er ist ein absoluter Leader und wird – sowohl auf, als auch neben dem Platz – der Mannschaft durch seine individuelle Qualität und Erfahrung helfen, in die Erfolgsspur zurückzufinden“, sagt Ghafury über den 32-Jährigen, der unter anderem für die Drittligisten SC Fortuna Köln, Carl Zeiss Jena und SV Sandhausen gespielt hat. Danach kickte er bei Regionalligist VfB Lübeck und Oberliga-Meister NTSV Strand 08, ehe er im Januar 2019 zu den lübschen „Adlerträgern“ wechselte. „Ich freue mich auf eine interessante Aufgabe und will helfen, hier etwas aufzubauen“, betont der „Sievo“, der nur 20 Minuten vom Sportplatz am Bürgermeisterweg entfernt wohnt.

Der Sieg des VfB Lübeck im Landespokal-Finale 2019 gegen SC Weiche Flensburg in Bildern.

Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. Zur Galerie
Ahmet Arslan hat sich die Riesen-Fahne der Fans geschnappt. ©

Folgt Caglar auf Sievers?

Damit steht das Trainerteam für die neue Saison mit Cheftrainer Essmet Omid, Torwarttrainer Oliver Hallerberg und Sievers als künftigen Spieler-Co-Trainer fest. „Dem Verein ist es in wichtig, weiterhin positive Akzente zu setzen und den Aufwärtstrend durch die Weiterentwicklung der Kaderstruktur und des sportlichen Umfelds mit Nachdruck weiter voranzutreiben“, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit. Kommt nach Sievers auch Yilmaz Caglar (180 Oberliga-Spiele) vom 1. FC Phönix Lübeck? Laut unseren Informationen liegt dem 29-jährigen Torwart ebenfalls eine offizielle Anfrage aus Hartenholm vor. Beide Spieler hatten ihren Abgang zum Saisonende angekündigt, nachdem die Lübecker massive Gehaltsreduzierungen angekündigt hatten (wir berichten).