14. April 2019 / 21:42 Uhr

TuS Neudorf-Platendorf nutzt Isenbüttels Patzer nicht

TuS Neudorf-Platendorf nutzt Isenbüttels Patzer nicht

Pascal Mäkelburg
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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Chance vertan: Der TuS Neudorf-Platendorf (r. Berkan Gülabi) konnte den Ausrutscher von Spitzenreiter Isenbüttel nicht nutzen und unterlag mit 1:2 beim MTV Gamsen (l. Tim-Darvid Spillecke). © Cagla Canidar
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Chance verpasst! Der TuS Neudorf-Platendorf hat den Ausrutscher von Spitzenreiter MTV Isenbüttel (siehe Text) nicht genutzt und unterlag in der Fußball-Bezirksliga seinerseits mit 1:2 gegen den MTV Gamsen. Besser lief es für die SV Gifhorn, die mit einem 3:0-Erfolg beim VfR Wilsche/Neubokel Platz drei sicherte.

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SSV Vorsfelde II – VfL Wahrenholz 4:4 (2:3). Acht Tore, einmal Gelb-Rot und zwei Trainer, die nach dem Spiel mit den Nerven am Ende waren – in Vorsfelde herrschte der absolute Wahnsinn. „Wir hätten in der ersten Hälfte fünf, sechs Tore machen können“, ärgerte sich VfL-Trainer Thorsten Thielemann. Der SSV ging aber nur mit einem 2:3 in die Pause. „Wir haben nach einer schwachen ersten Hälfte Moral bewiesen und das Spiel zu Recht gedreht“, freute sich Vorsfeldes Coach Giuseppe Millemaci. Seine Freude währte aber nicht lange, denn nachdem Niklas Müller Gelb-Rot gesehen hatte, kippte die Partie und der eingewechselte Niklas Germer traf per Volley zum 4:4. „Wir hatten sogar noch zwei, drei dicke Chancen auf das 5:4, aber das wäre dann auch zu viel gewesen“, so Thielemann.
SSV II: Logdeser – P. Bammel (23. Westphal), Weiß, Pannier, Wiese – Heimlich, Müller, Schmidt, Kawurek (82. E. Krause) – Schade, Ehrhoff.
VfL: Ganz – Vespermann, Hartmann, Müller, Camehl – L. Koch, Schöbel, J. Koch, Kutz (80. Germer), Schön – Meyer.
Tore: 0:1 (10.) Meyer, 0:2 (18.) Meyer, 1:2 (32.) Westphal, 1:3 (39.) L. Koch, 2:3 (40.) Kawurek, 3:3 (57.) Weiß, 4:3 (59.) Heimlich, 4:4 (87.) Germer.
Gelb-Rot: Müller (SSV/67.).

TuS Neudorf-Platendorf – MTV Gamsen 1:2 (0:1). Ausgerechnet der Heimatklub von TuS-Trainer Ralf Schmidt stutzte den Platendorfer Überfliegern (zuletzt sieben Siege in Folge) die Federn, ausgerechnet Isenbüttels Sommer-Zugang Maik Grunau half seinem neuen Verein im Titelkampf und ebnete den Gamsenern mit dem Führungstreffer den Weg zum Sieg gegen den Meisterschaftskonkurrenten. „Taktisch hat es meine Mannschaft hervorragend gemacht und letztlich auch völlig verdient gewonnen“, strahlte MTV-Trainer Ralf Ende, nachdem Kamel Nemr das 2:1 für sein Team erzielt hatte. Platendorfs Co-Trainer Björn Schrader war derweil bedient: „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und verdient verloren.“ Bitter: Somit konnte der TuS Isenbüttels Patzer in Vordorf nicht nutzen.

TuS: Jacob – Kremmeicke, Gülabi, Basaran, Düsel (64. Alsleben) – Lippke, Schuster – Hajdaraj, Kast, Jansen – Sening.
MTV: Filikidi – Siebert, Juknewitschius, Zaeefi, Jobe (46. Outtara) – Cordts – Apaydin (59. Rezlauf), Fronk, Sanogo (67. Spillecke), Grunau – Nemr.
Tore: 0:1 (27.) Grunau, 1:1 (48.) Kast, 1:2 (75.) Nemr.

Bezirksliga: TuS Neudorf-Platendorf gegen MTV Gamsen 1:2

Bezirksliga: TuS Neudorf-Platendorf gegen MTV Gamsen 1:2. Zur Galerie
Bezirksliga: TuS Neudorf-Platendorf gegen MTV Gamsen 1:2. ©
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SV Calberlah – Lupo Martini II 3:0 (1:0). „Wir wollten nach den letzten Wochen aus einer kontrollierten Defensive heraus spielen“, so Lupo-Coach Antonio Renelli. Das gelang seinem Team auch ganz gut, bis ein katastrophaler Rückpass zum 0:1 führte. „Wir haben das taktisch super gespielt und nach vorn viel Gefahr ausgestrahlt“, freute sich SV-Trainer Marco Propfe. Lupo kassierte nach einer Ecke das 0:2 und nach einem schnellen Freistoß das 0:3. „Wir sind einfach nicht wach genug gewesen und haben so unseren Gegner stark gemacht“, ärgerte sich Renelli. Nach vorn zeigte sein Team gelegentlich gute Ansätze, aber es reichte nicht. Propfe dagegen war hochzufrieden: „Das war eine geschlossen gute Mannschaftsleistung.“
SV: Korsch – Linke, Hernier (86. Theuerkauf), Karwehl, Gretz – Wagenmann, Korsch, N. Ahrens – von Spizcak-Brzezinski, M. Plagge (37. P. Plagge), J. Ahrens (84. J. Plagge).
Lupo II: Bussios – Krecklow, Oliverio (58. Mustafa), Kamberi, V. Albanese – Ademeit, Schäfer (65. Murad) – Hoffmann, Jama, Shala (84. Alaimo) – Mekpagbe.
Tore: 1:0 (41.) M. Plagge, 2:0 (67.) N. Ahrens, 3:0 (80.) N. Ahrens.

Türk Gücü Helmstedt – FC Schunter 1:1 (0:0). Nach zuletzt drei Pleiten in Folge nahm der FC endlich mal wieder einen Punkt mit. Schunter-Coach Bert König zeigte sich zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft: „Wir haben gezeigt, dass wir noch da sind und punkten können. Die Mannschaft gibt sich nicht auf, auch wenn es als Tabellenletzter nicht einfach ist, immer wieder aufzustehen.“ Und weiter betonte er: „Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie immer noch so mitziehen und kämpfen, wie sie es diesmal getan haben.“ Viel ändert der Punkt an der Situation des FC aber nicht, Schunter bleibt mit elf Zählern Tabellenletzter.
Türk Gücü: Böttcher – Yaman, Prats, Tanriverdi, Mere (88. Antonio-Job) – Friehe, Karasahin, Tounkara, Bagcik (78. Christian), Krusevci – Sillah (90.+2 Berber).
FC: Timmerhoff – Busch, Pingel, Osumek, Koulibaly (77. Krähe) – Gadiaga, Westphal, Kutscher, Wossmann, Sandmann – Schad.
Tore: 1:0 (77.) Sillah, 1:1 (90.+3) Pingel.

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VfR Wilsche/Neubokel – SV Gifhorn 0:3 (0:1). Trotz großer Personalsorgen schlug die SVG den Tabellennachbarn und behauptete damit den dritten Tabellenplatz. „Wir laufen mit elf Ausfällen auf der letzten Felge“, so Gifhorns Spielertrainer Tino Gewinner. Gerade deshalb fiel die Freude beim SVG-Coach groß aus: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, weil wir als Team aufgetreten sind.“ Entscheidend für den SVG-Auswärtssieg: die Effektivität vor dem Tor und die Zeitpunkte der Treffer. „Der frühe Elfmeter und das 2:0 kamen den Gifhorner entgegen“, fand Wilsches Trainer Bernd Huneke.
VfR: Strübing – Wakengut (63. Lehner), Rendchen-Huneke, Meinecke, Höft – P. Steep (74. Ptassek), Kühn, Keier, T. Steep – Hoffmann (63. Piep), Keil.
SVG: Mo. Krenz – Bendig (83. Gaidies), Garzke, Gewinner, Nemr – Matuschik – Mi. Krenz, Gulabi, Rudt, Topf (78. Ajdari) – Biboski (86. Vaz).
Tore: 0:1 (13.) Rudt (Foulelfmeter), 0:2 (48.) Biboski, 0:3 (72.) Gulabi.

FSV Adenbüttel Rethen – TSV Hehlingen 0:3 (0:2). Zuletzt hatte die FSV noch Tabellenführer Isenbüttel geschlagen, jetzt gab’s eine deutliche Niederlage gegen den TSV, bei dem die Freude groß war: „Ich will niemanden hervorheben, weil alle elf Mann auf dem Platz alles gegeben haben und ein super Spiel ablieferten,“ freute sich TSV-Coach Sven Schubert. Adenbüttels Trainer Marvin Homann war dagegen nicht begeistert: „Es war einfach an vielen Stellen zu wenig. Hehlingen hat das gut gemacht und auch verdient gewonnen. Vielleicht ist ein 0:3 am Ende etwas zu hoch.“ Kurz vor Schluss sah dann auch noch Marlon Schade Rot.
TSV: Fast – Klingfurt, Mörsch, Braschoss (75. Liewald), Hertwich – Alaimo, Pindur, Spahn, Queck, Dedolf (67. Lotz) – Heuer (90. Albertz)
FSV: Crüger – Heuer, M. Homann, Christ, Ganski – Feddersen, Ziegler (60. Burgdorf), J. Bruns (60. Gottschlich), M. Bruns (80. Potratz) – Schade, J. Homann.
Tore: 0:1 (12.) Heuer, 0:2 (43.) Heuer, 0:3 (93.) Heuer.
Rot: Schade (FSV/81.).

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