14. August 2019 / 07:01 Uhr

TuS Pegau nimmt nach dem Abstieg neuen Anlauf

TuS Pegau nimmt nach dem Abstieg neuen Anlauf

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Pegaus Lucas Stacziwa (vorn) spielt den Ball gegen die Bennewitzer Aufsteiger (blau) in die Mitte.
Pegaus Lucas Stacziwa (vorn) spielt den Ball gegen die Bennewitzer Aufsteiger (blau) in die Mitte. © Jens Paul Taubert
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Die Fußballer aus der Elsterstädt um den neuen Trainer Uwe Trautmann treten in der Kreisliga A (West) an.

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Pegau. Einen erneuten Anlauf in Richtung höhere Spielklasse müssen die Fußballer des TuS Pegau nehmen. In der vergangenen Saison verpassten die Elsterstädter als Neuling den Klassenerhalt in der Kreisoberliga um Haaresbreite und gehen nun wieder in der Kreisliga A (Staffel West) der Männer an den Start. Mit einem nur wenig verändertem Kader, was auch für den neuen Coach Uwe Trautmann – welcher zuvor bei der SG Spergau in Sachsen-Anhalt tätig war – beileibe keine Selbstverständlichkeit darstellt: „Andere Mannschaften fallen bei einem Abstieg auseinander, das hat es bei uns zum Glück nicht gegeben.“

Somit kann der Nachfolger von Marcus Wolf (wechselt als Co-Trainer zu den C-Junioren des FC Carl Zeiss Jena, er steht dem TuS allerdings weiterhin als Spieler zur Verfügung) auf ein bewährtes personelles Gerüst bauen und optimistisch in die Zukunft blicken: „Die Vorbereitung ist bisher sehr ordentlich verlaufen. Noch gibt es einige Arbeit, doch wir können nichts erzwingen. Insgesamt gesehen bin ich mit dem aktuellen Zustand meiner Schützlinge mit einigen Abstrichen recht zufrieden.“ Neben dem Trainingsbetrieb wurden reichlich Testspiele bestritten, was für Trautmann äußerst wichtig war.

Bewährtes Personalgerüst

„Da konnten wir von den Positionen her vieles ausprobieren. Natürlich gab es urlaubsbedingte Ausfälle, aber das ist völlig normal. Die Hauptsache ist stets, dass sich niemand ernsthaft verletzt.“ War das 0:12 gegen Regionalliga-Aufsteiger BSG Chemie Leipzig im Rahmen des Vereinsfestes noch eher der Abschluss des alten Spieljahres, so ging es in den darauffolgenden Begegnungen bereits um das Zusammensetzen der berühmten Mosaiksteinchen.

Weitere Meldungen aus der Kreisliga A (Staffel West)

Nach einer Nullnummer gegen 1886 Markkleeberg/Kickers Markkleeberg II gab es einen durchaus bemerkenswerten 5:2-Erfolg gegen die Zwenkauer Reserve. Selbst die 2:4-Niederlage in Böhlen lieferte Trautmann positive Erkenntnisse: „Das Ergebnis klingt deutlicher als der Spielverlauf wirklich war. Man hat allerdings gesehen, dass der offensiv starke Gegner schon eine Woche früher als wir seinen ersten Punktekampf bestreitet.“

Erster Punktekampf gegen Brandis

Die Pegauer mussten anschließend beim 1:5 gegen Chemie Leipzigs zweite Garnitur jedoch nochmals Lehrgeld bezahlen. Am 24. August um 15 Uhr ist dann für die Blau-Gelben ohnehin Schluss mit lustig, wenn beim FSV Brandis die ersten Zähler der beginnenden Spielserie vergeben werden. Auf jeden Fall peilen die TuS-Kicker im Muldental drei von dieser Sorte an, um ihrem Saisonziel sofort ein kleines Stückchen näher zu kommen.

Denn eine Platzierung unter den ersten drei Teams der Staffel hat man sich auf der „Großen Reitbahn“ vorgenommen. Was Rang eins und damit den direkten Wiederaufstieg nicht ausschließt. Zu den Mitfavoriten der Liga gehören die Pegauer zweifellos, da beißt die Maus keinen Faden ab.

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