12. September 2020 / 18:30 Uhr

TuS Sachenhausen verpasst die Sensation gegen den VfB Krieschow (mit Galerie)

TuS Sachenhausen verpasst die Sensation gegen den VfB Krieschow (mit Galerie)

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Für Janko Magino (r.) und seine TuS Sachsenhausen reichte es gegen den VfB Krieschow nicht zur Sensation.
Für Janko Magino (r.) und seine TuS Sachsenhausen reichte es gegen den VfB Krieschow nicht zur Sensation.
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AOK-Landespokal: Hebler-Elfmeter schockt die TuS-Kicker spät.

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TuS Sachsenhausen - VfB Krieschow 1:2 (1:1). Tore: 0:1 Leo Felgenträger (22.), 1:1 Andor Müller (33.), 1:2 Andy Hebler (87.). Zuschauer: 161.

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Es reichte für den TuS Sachsenhausen nicht zur Sensation. Vor 161 Zuschauer im Elgora-Stadion unterlag die Heimelf zwar knapp, doch verdient gegen den Oberligisten aus Krieschow mit 1:2. Die Mannen von Trainer Toni Lempke waren auch zu Beginn die tonangebende Truppe und verpassten durch Martin Zurawsky und Andy Hebler die Führung zu erzielen. Der immer präsente Tobias Gerstmann war es dann, der von der rechten Seite einen Flachpass an den ersten Pfosten brachte und Leo Felgenträger zum 1:0 für den Favorit einschob (22.). Sachsenhausen war zu Beginn noch mit Respekt behaftet, legten diesen aber mehr und mehr ab.

In Bildern: TuS Sachsenhausen unterliegt dem VfB Krieschow mit 1:2.

Der TuS Sachsenhausen (weiße Trikots) unterliegt in der dritten Runde des AOK-Landespokals dem Oberligisten VfB Krieschow. Den 1:0-Führungstreffer der Krieschower durch Leo Felgenträger (22.) konnte TuS-Kicker Andor Müller noch egalisieren. In der 87. war es dann Andy Hebler, der das Spiel entschied. Zur Galerie
Der TuS Sachsenhausen (weiße Trikots) unterliegt in der dritten Runde des AOK-Landespokals dem Oberligisten VfB Krieschow. Den 1:0-Führungstreffer der Krieschower durch Leo Felgenträger (22.) konnte TuS-Kicker Andor Müller noch egalisieren. In der 87. war es dann Andy Hebler, der das Spiel entschied. © Kevin Päplow

So sollte Andor Müller erst nach einer tollen Flanke vom starken Leon Weigt per Kopf den Pfosten treffen, um im zweiten Versuch mit einer Direktabnahme zum 1:1 auszugleichen (33.). Gleichwertig war die Partie also im ersten Abschnitt. Das änderte sich aber in der zweiten Hälfte. Der VfB hatte keine Lust auf Verlängerung und erhöhte den Druck merklich. In den Vordergrund rückte daher stetig der Schlussmann im Tor von Trainer Torsten Thiel. Eric Günther reagierte mit tollen Paraden gegen die komplette Offensivabteilung des VfB. Paul Pahlow, Tobias Gerstmann, Martin Zurawsky und Torjäger Hebler hätten wohl schlecht geschlafen, wenn kurz vor Ende der Partie nicht die entscheidende Szene vom guten Schiedsrichter Frank Heinze zu Gunsten der Krieschower ausgelegt worden wäre.

VfB-Torwart verhindert Verlängerung

Der agile Gerstmann wurde nämlich im Strafraum von Leon Weigt gelegt und es gab Strafstoß - den Andy Hebler gewohnt sicher verwandelte (87.). Beinahe hätte man sich im Elgora-Stadion noch auf eine Verlängerung freuen können, doch VfB-Torwart Christian Drangosch hielt aus Nahdistanz mit einer sehenswerten Parade den Sieg der Gäste gegen Kevin Höpfner fest. Torsten Thiel freute sich dennoch über ein tolles Fußballspiel. „Die Fans haben hier einen schönen Pokalfight gesehen. Sicher war der Elfmeter unglücklich für uns, doch hintenraus ist der Sieg für Krieschow verdient. Wir nehmen die positiven Erkenntnis aus dem Spiel mit und wollen diese in das nächste Punktspiel gegen Falkensee-Finkenkrug nächste Woche einfließen lassen“, verlautet der Trainer der TuS-Elf.