08. Oktober 2019 / 12:06 Uhr

TuS Vinnhorst bleibt eine Heimmacht - Jung-Recken feiern sensationelles Remis

TuS Vinnhorst bleibt eine Heimmacht - Jung-Recken feiern sensationelles Remis

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Vinnhorsts Jonas Borgmann wirft aufs Tor.
Vinnhorsts Jonas Borgmann wirft aufs Tor. © Debbie Jayne Kinsey
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Der TuS Vinnhorst ist weiter in der Erfolgsspur: Gegen den 1. VfL Potsdam gewann das Team von Nei Cruz Portela auch das vierte Heimspiel - und das im Stile einer Spitzenmannschaft. Derweil erkämpfte sich die TSV Hannover-Burgdorf II ein sensationelles Unentschieden beim Tabellenzweiten. 

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Der TuS Vinnhorst hat auch das vierte Heimspiel in der dritten Liga Nord-Ost gewonnen. Im Stile einer Spitzenmannschaft siegte die Mannschaft von Nei Cruz Portela mit 30:25 (14:12) gegen den 1. VfL Potsdam. „Immer, wenn es sein musste, haben wir das Tempo angezogen“, sagte Trainer Nei Cruz Portela. Die Leistung war nicht immer am Optimum, die Stimmung auf der Tribüne schon, denn knapp 300 Zuschauer waren Saisonbestwert.

Möglicherweise, weil sich Kreisläufer Milan Mazic beim Aufwärmen leicht verletzte, sahen die Fans einen Stotterstart ihrer Mannschaft, die sich dann von 6:6 (13.) auf 13:7 (23.) absetzte. Die von Portelas früherem Spieler Daniel Deutsch trainierten Gäste ließen sich nicht abschütteln und waren beim 20:18 (46.) wieder dran. Nach einer Auszeit klärte ein 6:1-Lauf endgültig die Fronten. Ein Sonderlob vom Trainer bekamen Torhüter Colin Räbiger, Hendrik Pollex (6 Tore) und Nils Eichenberger (5).

TuS Vinnhorst - 1. VfL Potsdam:

David Sauß wirft aufs Tor.  Zur Galerie
David Sauß wirft aufs Tor.  ©
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Jung-Recken zeigen eine "Bombenleistung"

Die TSV Burgdorf II erkämpfte sensationell ein 29:29 (14:14) gegen den Tabellenzweiten HC Empor Rostock. „Das war ein cooler Tag. Unglaublich, dass wir den Punkt holen. So machen mir die Jungs den Job leicht“, jubelte Trainer Heidmar Felixson. Der Favorit führte mit 27:25 (53.), doch die Jung-Recken stemmten sich mit Leidenschaft gegen die drohende Niederlage. Joel Wunsch, Jannes Krone, der B-Jugendliche Justus Fischer und noch mal Wunsch drehten das Spiel zum 29:28 (59.). Geschenkt, dass Rostocks Keeper den letzten Wurf von Veit Mävers entschärfte. „Eine Bombenleistung“, jubelte Felixson.

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Burgwedel immer tiefer im Abstiegsstrudel

Statt sich wie erhofft in der Tabelle nach oben zu orientieren, rutscht Burgwedel nach der 27:29 (12:17)-Pleite im Kellerduell bei der HSG Ostsee immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Am Ende kam auch Pech dazu. Nach einer furiosen Aufholjagd in der zweiten Hälfte glich Nenad Bilbija zum 26:26 (57.) aus, für einen Punkt reichte es nicht mehr. Entscheidend war die schwache erste Hälfte. „Das war vorne und hinten lethargisch. So gewinnt man kein Spiel“, fand Spielertrainer Marius Kastening klare Worte.

Das Spiel des HSV Hannover gegen den Oranienburger HC wurde auf den 23. November verlegt.

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