19. Oktober 2020 / 08:11 Uhr

"Hatte enges Spiel erwartet": Vinnhorst ringt im Derby Burgwedel mit 31:29 nieder

"Hatte enges Spiel erwartet": Vinnhorst ringt im Derby Burgwedel mit 31:29 nieder

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Jubel eines Torhüters: Vinnhorsts Mustafa Wendland feiert eine Parade.
Der Jubel eines Torhüters: Vinnhorsts Mustafa Wendland feiert eine Parade. © Florian Petrow
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Eine eindeutige Angelegenheit sieht anders aus: Im Derby der 3. Liga Nord-West zwischen Aufstiegskandidat TuS Vinnhorst und das nicht so hoch gehandelte Handball Hannover-Burgwedel ging es eng zu - wie es Davor Dominikovic, Coach der Gastgeber, auch erwartet hatte. Endstand: 31:29.

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Erst nach hartem Kampf gewann der TuS Vinnhorst das Derby der 3. Liga Nord-West gegen Handball Hannover-Burgwedel mit 31:29 (12:10). „Ich hatte so ein enges Spiel erwartet. Am Ende zählen die beiden Punkte“, sagte Davor Dominikovic, Coach der Gastgeber.

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Wirklich gefährdet war der Sieg aber nicht, wenngleich das Spiel begann, wie der HHB sich das gewünscht hatte: Die Abwehr eroberte dreimal den Ball und Lennart Koch (insgesamt acht Tore) traf zum 2:0 (6.). Weil der Ex-Burgwedeler Maurice Dräger heiß lief, drehte Vinnhorst das Spiel schnell zum 7:5 (16.). Spielerische Ideen gegen die kompakte Burgwedeler Abwehr, mit einem guten Leon Bloch im Tor, blieben zwar Mangelware.

Bilder vom Handball-Spiel der 3. Liga Nord-West zwischen dem TuS Vinnhorst und Handball Hannover-Burgwedel

Autsch! Burgwedels 
Johannes Marx fliegt über den Vinnhorster Milan Mazic. Zur Galerie
Autsch! Burgwedels Johannes Marx fliegt über den Vinnhorster Milan Mazic. ©

Nach der Pause erhöhten Jakob Bormann und Milan Mazic schnell auf 14:10 (32.), doch obwohl Tim Otto danach achtmal traf, blieb Burgwedel dran. „Der siebte Feldspieler ist schwer zu verteidigen, aber wir erlauben zu viele Gegentore“, ärgerte sich Vinnhorsts Dominikovic.

Seine Mannschaft sah nur zu, wie Marius Kastening mit seinen Pässen immer wieder die Kreisläufer in Szene setzte und eiskalt die resultierenden Siebenmeter verwandelte. Erst im neunten Versuch hatte Mustafa Wendland im Vinnhorster Tor die Nase vorn – da stand es aber bereits 25:22 (53.). Es war die letzte ­Chance für Burgwedel.

Vinnhorsts Sieg war aber teuer bezahlt, denn Florian Freitag (Leiste) und Mateus Diaz (Sprunggelenk) mussten in der Schlussphase vorzeitig raus.