08. Juni 2021 / 16:25 Uhr

Nach Horrorverletzung: Vinnhorsts Torhüter Wendland denkt schon an die Reha

Nach Horrorverletzung: Vinnhorsts Torhüter Wendland denkt schon an die Reha

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mustafa Wendland ist guter Dinge: Ich hatte bei allen Verletzungen immer einen guten Heilungsverlauf.
Mustafa Wendland ist guter Dinge: "Ich hatte bei allen Verletzungen immer einen guten Heilungsverlauf." © Uwe Serreck
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Im Rückspiel der Aufstiegsrunde in Oppenweiler hat sich Mustafa Wendland schwer am Knie verletzt. Wie schwer, das wird sich endgültig bei einer MRT zeigen, wenn die Schwellung zurückgegangen ist. Der Optimismus ist beim Torhüter des TuS Vinnhorst allerdings zurück, er denkt schon an die Reha.

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Allmählich kehrt das Lächeln ins Gesicht von Mustafa Wendland zurück. „Ich habe viele Nachrichten bekommen, die mich aufmuntern“, sagt der Torhüter des TuS Vinnhorst, der sich im Rückspiel der Aufstiegsrunde beim HC Oppenweiler/Backnang schwer verletzte. In der 41. Minute hielt der 29-Jährige mit einem Blitzreflex einen Wurf des gegnerischen Kreisläufers. Bei der Landung überstreckte das Kniegelenk und verursachte einen acht Zentimeter langen Bruch am Schienbeinkopf.

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Während der Übertragung des Spiels auf sportdeutschland.tv zuckten die Fans an den Bildschirmen zusammen, denn der Schmerzensschrei war markerschütternd. „Viele haben ihren Laptop zugeklappt“, erzählt Wendland, der bereits zwei Tage nach dem Spiel im Friederikenstift operiert wurde. Trainer Davor Dominikovic hofft auf eine absehbare Rückkehr: „Ich hatte die Verletzung selber und war nach drei Monaten zurück.“

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Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Bänder im Knie heile geblieben sind. Nach Aussage des behandelten Arztes ist dies wahrscheinlich, eine Diagnose kann aber erst nach einer MRT gestellt werden. Die soll wegen der noch anhaltenden Schwellung erst Ende der Woche erfolgen.



Wendland wird dann noch bis zum 19. Juni im Krankenhaus bleiben. Er ist trotzdem optimistisch: „Ich hatte bei allen Verletzungen immer einen guten Heilungsverlauf. Die Behandlung hier ist top. Es wurde sogar schon ein Reha-Programm für mich aufgestellt.“