02. September 2019 / 13:48 Uhr

TuS Vinnhorst sorgt weiter für Furore - Jung-Recken schlagen sich tapfer

TuS Vinnhorst sorgt weiter für Furore - Jung-Recken schlagen sich tapfer

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stark gekämpft und doch verloren: Die Jung-Recken mussten sich dem Oranienburger HC geschlagen geben. 
Stark gekämpft und doch verloren: Die Jung-Recken mussten sich dem Oranienburger HC geschlagen geben.  © Thomas Bork
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Es läuft beim TuS Vinnhorst: Der Handball-Drittligist hat sich durch den 31:25-Sieg gegen die Füchse Berlin II an die Tabellenspitze geschoben. Die TSV Burgdorf II musste hingegen eine Niederlage gegen den Oranienburger HC hinnehmen. Trainer Heidmar Felixson ist trotzdem "stolz" auf seine junge Mannschaft. 

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Vinnhorst schiebt sich an die Spitze

Die Handballer des TuS Vinnhorst sorgen weiter für Furore. Mit dem 31:25 (14:12)-Sieg gegen die Füchse Berlin II setzte sich der Aufsteiger an die Tabellenspitze der dritten Liga Nord-Ost. Nach dem Abpfiff ballte Trainer Nei Cruz Portela triumphierend die Fäuste: „Ich bin glücklich über die Punkte, selbstverständlich war es nicht“, sagte er. Ein tolles Spiel bescheinigte er Torwart Colin Räbiger, der mit seinen Paraden dafür sorgte, dass der 2:0-Blitzstart (2. Minute) bis zur Pause hielt. Nur 180 Zuschauer kamen zum Heimauftakt, aber die sorgten dafür, dass sich der TuS nach Wiederanpfiff in einen Rausch spielte und auf 21:14 (41.) davonzog. Der Wucht von Tim Otto und David Sauß hatte Berlin nichts entgegenzusetzen.

HSV Hannover verliert

Bei ebenfalls tropischer Hitze in der Halle lieferte der HSV Hannover Meister Empor Rostock einen leidenschaftlichen Kampf, unterlag aber mit 27:31 (11:12). HSV-Trainer Stephan Lux hatte seine Mannschaft, die auf Sebastian Czok und Joel Wolf verzichten musste, sehr gut auf Rostocks Lieblingsvariante mit dem siebten Feldspieler eingestellt. Die Anderter hatten bis 15:15 (36.) sogar die dickeren Chancen, doch ärgerliche Zeitstrafen gegen Julius Bausch und Sascha Muscheiko und der vergebene Siebenmeter von Hendrik Benckendorf (39.) ließen das Spiel kippen. „Rostock hat andere Ambitionen. Das ist ein Qualitätsunterschied“, sagte Torhüter Jonas Lange, der drei Siebenmeter entschärfte. Lux war daher „zufrieden, wie sich meine Mannschaft präsentiert hat“.

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Burgwedels Angriffsleistung ist "katastrophal"

Spielertrainer Marius Kastening fand dagegen nach der 20:25 (11:13)-Pleite von HHB Burgwedel in Altenholz klare Worte für die Angriffsleistung: „Katastrophal. Das ist nicht unser Anspruch.“ Nach Wiederanpfiff setzte sich der TSV vorentscheidend auf 16:11 (36.) ab. Die Schleswig-Holsteiner konnten sich sogar diverse Nachlässigkeiten leisten: Sie kassierten allein drei Zeitstrafen nach Wechselfehlern und verfehlten zweimal das leere Burgwedeler Tor.

Jung-Recken mit Altersschnitt von 18,7

Die TSV Burgdorf II wartet weiter auf den ersten Saisonpunkt. Die Jung-Recken unterlagen dem Oranienburger HC 23:31 (8:15). „Ich bin stolz auf meine Jungs und hätte nicht mehr erwarten können“, sagte Trainer Heidmar Felixson. Ohne einen Spieler aus dem erweiterten Bundesliga-Kader schickte er mit einem Altersschnitt von 18,7 Jahren „die jüngste Mannschaft, die ich je trainiert habe“, aufs Feld. Die gab alles, war dem routinierten Gegner aber letztlich klar unterlegen.

TSV Burgdorf II - Oranienburger HC:

Koray Ayar wirft den Ball aufs Tor.  Zur Galerie
Koray Ayar wirft den Ball aufs Tor.  ©
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Frauen des Hannoverschen SC verlieren im DHB-Pokal

Die Frauen des Hannoverschen SC haben die Generalprobe für die am 14. September beginnende Drittligasaison verpatzt. In der ersten Runde des DHB-Pokals verlor die Mannschaft von Thomas Löw trotz einer starken ersten Hälfte mit 25:30 gegen den SC Alstertal.

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