08. Mai 2021 / 12:13 Uhr

Um weiter Chance auf 2. Liga zu haben: TuS Vinnhorst muss beim TuS Spenge gewinnen

Um weiter Chance auf 2. Liga zu haben: TuS Vinnhorst muss beim TuS Spenge gewinnen

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Vinnhorst-Trainer Davor Dominikovic (links) tauscht sich mit Spieler Tim Otto aus.
Vinnhorst-Trainer Davor Dominikovic (links) tauscht sich mit Spieler Tim Otto aus. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Handballer des TuS Vinnhorst müssen an diesem Samstag (17 Uhr) beim TuS Spenge gewinnen. In der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga geht es weiterhin knapp zu, doch nur mit einem Sieg hat das Team um Trainer Davor Dominikovic weiter realistische Chancen auf den Aufstieg. 

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In der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga sind die Handballer des TuS Vinnhorst an diesem Samstag (17 Uhr) beim TuS Spenge gefordert. Die bittere 25:27-Niederlage gegen Rostock ist inzwischen aufgearbeitet. „Ich habe das Video vom Spiel siebenmal gesehen“, verrät Trainer Davor Dominikovic.

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Warum Maurice Lungela in der 51. Minute die Rote Karte sah, dürfte sich ihm trotzdem nicht erschlossen haben. Für einen harmlosen Schubser wurde der Rückraumspieler des Feldes verwiesen, was im Nachhinein spielentscheidend war. Dominikovic erwartet in Spenge eine Reaktion und macht deshalb auch nicht viele Worte: „Viele Trainer reden über Tagesform, du musst in solchen Spielen liefern.“ Die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes, darunter das überraschende 28:28 von Eintracht Hildesheim beim Topfavoriten Eintracht Hagen, haben die Tabelle durcheinandergewirbelt.

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Vinnhorst rutschte durch die unnötige Pleite auf Platz fünf ab. Der Druck ist gewachsen, aber der TuS hat nach wie vor alles in der eigenen Hand. „Ich habe Vertrauen in meine Mannschaft“, betont Dominikovic. Um das Erreichen der K.o.-Runde nicht zu gefährden, zählt nur ein Sieg. Eigentlich hätte es das Duell in Spenge schon am 6. November geben sollen, doch das Spiel fiel dem Lockdown zum Opfer. Inzwischen scheinen sich die Voraussetzungen verändert zu haben. Während Vinnhorst durchgängig trainieren konnte, stiegen die Ostwestfalen erst fünf Wochen vor Beginn der Aufstiegsrunde wieder in die Vorbereitung ein. „Klar ist, dass wir absoluter Außenseiter sind, aber wir sind heiß“, betont Trainer Heiko Holtmann.

Die Aussage ist Warnung genug für Dominikovic: „Wir brauchen eine Mannschaftsleistung und zwei Spieler, die herausragen.“