10. März 2019 / 18:46 Uhr

TuSG Ritterhude bestraft sich wieder selbst

TuSG Ritterhude bestraft sich wieder selbst

Tobias Dohr
Weser-Kurier
Fußball Landesliga Lüneburg TuSG Ritterhude - SV Emmendorf, Tobias Jahn
Tobias Jahn leitete mit seinem unglücklichen Eigentor die 0:4-Schlappe seiner TuSG Ritterhude in Lüneburg ein. © Tobias Dohr
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Beim MTV Treubund Lüneburg hält das Landesliga-Schlusslicht eine Halbzeit lang gut mit, verliert am Ende aber dennoch mit 0:4

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Die TuSG Ritterhude wartet unter Neu-Trainer Torsten Just weiterhin auf ein Erfolgserlebnis in der Fußball-Landesliga Lüneburg. Beim 0:4 (0:1) beim MTV Treubund Lüneburg hatte Just zwar durchaus wieder starke Ansätze bei seiner Mannschaft gesehen, wusste am Ende aber eben auch, dass mit den sich wiederholenden Fehlern auf Ritterhuder Seite eben gegen Teams wie den Tabellendritten kaum ein Sieg möglich ist.

"Die Fehler, die wir machen, werden nun mal in der Landesliga eiskalt bestraft, vor allem von solchen Teams wie Treubund Lüneburg", brachte es der TuSG-Coach hinterher auf den Punkt. Noch am Freitag hatte Just eigentlich mit einer vollen Bank geplant, doch nach einigen kurzfristigen krankheitsbedingten Absagen nahmen zu Beginn der Partie lediglich zwei Auswechselspieler auf der Ritterhuder Ersatzbank Platz. Trotz dieser alles andere als optimalen Voraussetzungen fanden die Gäste gut in die Partie und lieferten dem Favoriten von Beginn an einen ausgeglichenen Kampf.

Janluca Grove vergab die erste gute TuSG-Möglichkeit, kurze Zeit später lief Kapitän Niklas Kutz frei aufs Lüneburger Tor zu, wurde aber im allerletzten Moment noch vom Gegenspieler abgegrätscht. Auf der anderen Seite verhinderte Ritterhudes Keeper Meik Jeschin einmal mit einer Glanzparade den Lüneburger Führungstreffer. Doch der fiel kurz vor der Pause dann trotzdem noch. Allerdings unter tatkräftiger Mithilfe der Gäste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam der Ball über die linke Ritterhuder Seite in die Mitte herein, wo Tobias Jahn den Ball klären wollte – und dabei unglücklich über die eigene Linie drückte (34.).

Trotz einer über weite Strecken wirklich guten Vorstellung gingen die TuSG-Kicker also wieder mit einem Rückstand in die Halbzeitpause. Und dieser Nackenschlag schien Wirkung zu zeigen. Nur neun Minuten nach Wiederanpfiff leitete erneut ein Ballverlust auf Höhe der Mittellinie das 0:2 durch Max Ratzeburg ein. "Das hat Treubund dann mit drei Kontakten auch ganz stark ausgespielt", lobte Just die Effektivität des Gegners, der dann auch noch das 3:0 nachlegte, als ein Teil der Ritterhuder Abwehrkette nicht richtig nachgerückt war und erneut Ratzeburg einnetzte. Das Spiel war endgültig entschieden. Daniel Maaß erzielte schließlich mit einer Art "Ping-Pong-Treffer" (Just) noch den 4:0-Endstand.

"Das ist am Ende schon bitter, weil die Partie in der ersten Halbzeit wirklich lange Zeit offen war. Da hätten es die Jungs schon verdient gehabt, am Ende wenigstens mit einem 0:2 nach Hause zu fahren", sah Torsten Just sein Team deutlich unter Wert geschlagen. Doch am Ende nutzte es alles nichts – nach der 15. Niederlage im 19. Saisonspiel ist sich Torsten Just angesichts von 17 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer bei nur noch elf ausstehenden Partien sicher, dass die Planung beim Klub aus der Hamme-Gemeinde nun endgültig Richtung Bezirksliga gehen sollte: "Da müssen wir den Vorlauf jetzt gut nutzen", so der TuSG-Coach.

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