01. März 2019 / 15:30 Uhr

TuSG Ritterhude tritt die Flucht nach vorne an

TuSG Ritterhude tritt die Flucht nach vorne an

Karsten Hollmann
Weser-Kurier
Fußball Landersliga Lüneburg, TuSG Ritterhude - SV Teutonia Uelzen, Marcel Meyer
Wird der TuSG im ersten Punktspiel des neuen Jahres verletzungsbedingt fehlen: Ritterhudes Toptorschütze Marcel Meyer. © Sandra Brockmann
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Torsten Just will sich mit dem Landesligisten gegen den SV Emmendorf nicht hinten reinstellen

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Wenn es noch etwas mit der Aufholjagd der TuSG Ritterhude in der Fußball-Landesliga Lüneburg werden soll, müssen am Sonnabend um 17 Uhr drei Punkte im Heimspiel gegen den Siebten SV Emmendorf her. Weil das Schlusslicht insgesamt noch eine Menge Zähler in der Rückserie ergattern muss, hat der neue TuSG-Trainer Torsten Just in der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auch auf ein offensiver ausgerichtetes Spiel Wert gelegt.

„Es bringt angesichts unserer Situation nichts, sich hinten reinzustellen. Wir müssen vielmehr selbst agieren“, gibt Just zu bedenken. Auf Treffer seines mit fünf Saisontoren bereits besten Torschützen Marcel Meyer müssen die Hausherren dabei aber verzichten. Dieser zog sich beim Testspiel in Sudweyhe einen Muskelanriss in der Schulter zu und muss an diesem Sonnabend noch passen. Als möglicher Ersatz in vorderster Front kommen der Winterneuzugang von der DJK Germania Blumenthal, Maik Tiganj, sowie Patrick Brouwer in Betracht. Aber während sich Rückkehrer Tiganj noch mit einer Blessur an der Wade herumschlägt, so fehlte Brouwer unter der Woche erkrankt.

Die erfolgreichsten Knipser der Gäste sind Luca Schenk und Jeremy Fritz mit sieben beziehungsweise sechs Treffern. Ein besonderes Augenmerk der Ritterhuder gilt diesen allerdings nicht. „Wir orientieren uns nicht am Gegner. Wenn meine Spieler es schaffen, mein System umzusetzen, dann ist es auch egal, gegen wen wir antreten“, sagt Torsten Just. Unabhängig davon müsse seine Formation nun aber ohnehin möglichst gegen jeden Kontrahenten punkten.

Mit elf Zählern aus acht Begegnungen handelt es sich beim SV Emmendorf jedoch nicht gerade um Laufkundschaft auf fremden Plätzen. Die TuSG Ritterhude bildet auf der anderen Seite bei nur drei Punkten und ohne Sieg auf dem Jahnsportplatz die schwächste Heimelf. Torsten Just zeigt sich aber recht optimistisch, dass sich dies bald ändern wird: „Wenn wir an die guten Leistungen aus den Testspielen anknüpfen können, wird es schon am Sonnabend zu drei Punkten reichen.“

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