01. April 2019 / 13:41 Uhr

On-Off-Beziehung endgültig beendet? Stephan Pietsch nicht mehr in Schliekum

On-Off-Beziehung endgültig beendet? Stephan Pietsch nicht mehr in Schliekum

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Schliekums Stephan Pietsch (rechts) macht eine Ansage.
Schliekums Stephan Pietsch (rechts) macht eine Ansage. © Dennis Michelmann
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Stephan Pietsch ist nicht mehr Trainer der TuSpo Schliekum. "Es hat aus Zeitgründen nicht mehr geklappt", bestätigt Teammanager Rifat Yildiz. Beim 1:2 gegen BW Neuhof stand Kevin Lasenowski an der Seitenlinie, er wird auch in der nächsten Saison der Trainer sein.

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Schon beim Rückrundenauftakt in Hämelerwald dürfte es findigen Beobachtern aufgefallen sein: Die On-Off-Beziehung zwischen der TuSpo Schliekum und Trainer Stephan Pietsch ist mal wieder beendet – diesmal soll es allerdings eine endgültige Entscheidung sein.

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Es mangelt an Zeit

Pietsch, der in dieser Saison schon einmal zurückkehrte und nach einem Monat wieder abdankte, und der Vereinsvorstand einigten sich auf die Trennung. „Es hat aus Zeitgründen nicht mehr geklappt“, meinte TuSpo-Teammanager und Pietsch-Kumpel Rifat Yildiz, „es tut mir leid für Stephan, er ist ein sehr guter Trainer. Aber so war es keine sinnvolle Lösung.“

Bilder vom Spiel der Bezirksliga 4 zwischen der TuSpo Schliekum und dem SV BW Neuhof

Schliekums Stefan Younis (links) sucht beim Einwurf seinen Mitspieler Alan Houban. Zur Galerie
Schliekums Stefan Younis (links) sucht beim Einwurf seinen Mitspieler Alan Houban. ©

Der neue Chef an der Seitenlinie war auch beim 2:3 gegen den SV BW Neuhof Kevin Lasenowski, zuvor Co-Trainer unter Pietsch. „Er macht das sehr gut bisher, auch wenn wir jetzt verloren haben. Wir haben mit ihm schon über die Saison hinaus verlängert“, sagte Yildiz.

Noureldin sieht Gelb-Rot

Am Sonntag musste Lasenowski jedoch mitansehen, wie seine Mannschaft im ersten Durchgang überhaupt nicht ins Spiel fand. Die Gäste bestimmten die Partie und gingen durch Miguel Werner (23.) und Jan-Maurice Ohlendorf (27.) in Führung. Kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs sah auch noch Abdelsalam Noureldin Gelb-Rot (50.). „Der Schiedsrichter hat da kein richtiges Maß gehabt. Die Neuhofer konnten fünfmal foulen, ohne eine Karte zu sehen“, ärgerte sich Yildiz.

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Benedikt Linne sorgte schließlich für die Vorentscheidung (68.). Die Anschlusstreffer von Alan Houban (82.) und Ibrahim Kansou (86.) machten es zwar noch einmal kurz spannend, kamen letztlich aber zu spät. „Wir hatten nicht unseren besten Tag und haben am Ende verdient verloren“, gestand Yildiz ein.