16. Februar 2021 / 17:51 Uhr

TV-Experte Felix Neureuther sorgt für Aufsehen: Live-Anruf bei Ski-Rennchef Markus Waldner

TV-Experte Felix Neureuther sorgt für Aufsehen: Live-Anruf bei Ski-Rennchef Markus Waldner

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Felix Neureuther sorgte als TV-Experte in der ARD für eine kuriose Aktion.
Felix Neureuther sorgte als TV-Experte in der "ARD" für eine kuriose Aktion. © IMAGO/Eibner
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Ein Kuriosum: Wegen seines Ärgers über die Kurssetzung bei der Ski-WM hat TV-Experte Felix Neureuther während der Live-Übertragung des Parallelevents versucht, Rennchef Markus Waldner anzurufen. Dieser antwortete nach eigenen Angaben per Nachricht.

Felix Neureuther konnte es nicht fassen - und griff zum Handy. Weil sich der frühere Skirennfahrer dermaßen über die Kurssetzung beim WM-Parallelevent aufregte, sorgte er in der Live-Übertragung der ARD mit einer kuriosen Aktion für Aufsehen. Neureuther versuchte, während des Wettkampfs in Cortina d'Ampezzo den Rennchef Markus Waldner anzurufen. Als dieser am Dienstag nicht ran ging, schrieb Neureuther ihm nach eigenen Angaben eine Nachricht, um sich zu beschweren.

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Hintergrund waren der Kurs in den Dolomiten und das Reglement: Im Parallel-Format fahren die Athleten zweimal gegeneinander, jeder einmal auf jedem Kurs. Grundsätzlich werden die Zeiten dann addiert und der Schnellere kommt weiter. Wenn man aber im ersten Lauf stürzt oder sich einen zu großen Rückstand anhäuft, läuft die Zeit nicht ewig weiter, sondern wird bei 0,50 Sekunden gestoppt. Eine halbe Sekunde ist also der maximale Rückstand vor dem zweiten Lauf.

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Weil ein Kurs nun aber deutlich langsamer war, man also teilweise mehr als eine halbe Sekunde verlor, waren die Athleten im Nachteil, die im entscheidenden Lauf auf jenem Streckenteil fahren mussten.

Antwort von Waldner noch während des Rennens

Darüber beschwerte sich Neureuther also bei Waldner und forderte, den langsamen Kurs leicht zu verändern und damit ähnlich schnell zu machen. Wie er danach erzählte, antwortete ihm der Fis-Rennchef dann tatsächlich während des Rennens mit einer Nachricht, in der er angab, dass eine Kursveränderung nicht möglich sei und er den Wettkampf schon als fair erachte. Überzeugt hatte er Neureuther damit nicht.