16. Mai 2019 / 06:43 Uhr

TV-Experte Marcel Reif greift Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge an

TV-Experte Marcel Reif greift Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marcel Reif kritisiert die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß.
Marcel Reif kritisiert die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß. © dpa/Montage
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Niko Kovac blickt auf eine "lehrreiche" Saison mit dem FC Bayern zurück. In den Endspielen der Münchner um Schale und Pott geht's auch um seinen Job. Der Druck von den Klub-Bossen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ist groß. Für den Umgang mit Kovac kritisiert TV-Experte Marcel Reif den Rekordmeister scharf.

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Meister, Pokalsieger - und weg? Ausgeschlossen scheint dieses kurios anmutende Szenario bei Niko Kovac vor zwei Endspielen des FC Bayern nicht mehr. Eine Jobgarantie der Münchner Bosse hat der 47-Jährige vor dem Finale um die Schale am Samstag gegen Eintracht Frankfurt und um den DFB-Pokal sieben Tage später in Berlin gegen RB Leipzig trotz eines Vertrages mit einer Laufzeit bis 2021 jedenfalls nicht. Zuspruch kam von Präsident Uli Hoeneß. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic lassen bei ihren Statements Raum für Spekulationen. Jetzt schießt TV-Experte Marcel Reif gegen die Aussagen der Klub-Bosse.

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"Die Methodik ist an der Grenze der Unanständigkeit, finde ich. Sie machen Kovac die Arbeit schwer. Du holst einen jungen Trainer, stellst ihm einen unerfahrenen Sportdirektor an die Seite, machst dann noch merkwürdige Dinge wie diese Pressekonferenz - dann wunderst du dich, dass der junge Trainer auf dem Niveau noch lernen muss. Ich halte ihn auch menschlich für eine Bereicherung der Liga", sagt Reif im Interview mit der Bild.

Reif glaubt an Kovac

Kovac ist seit Wochen bemüht, "Nebensachen" auszublenden und sich auf seine erste Meisterschaft als Trainer zu fokussieren. "Ich muss meine Leistung bringen. Wenn ich sie bringe, denke ich, muss man gar nicht diskutieren", sagte der Kroate zu den Debatten um seine Person. Reif glaubt, dass der Kroate ein Top-Trainer werden kann. "Aber ist er schon so weit? Das Geraune in der kommenden Saison wird ja nicht geringer und die Kabine schwieriger für ihn als ohnehin schon. Das fing an, als James zu Kovac sagte ,München ist nicht Frankfurt‘. Sachlich richtig. Doch so eine nicht akzeptable Unverschämtheit, weil einem Spieler das nicht zusteht", meint der TV-Experte.

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Wiederholt lobten die Bosse, wie Kovac die Herbstkrise gemeistert habe. Allerdings nicht ohne den Hinweis darauf, dass sie dem Trainer entscheidende Ratschläge mit auf den Weg gaben. Der Kroate weiß, dass er liefern muss. Erst gegen die Eintracht, dann gegen Leipzig. Er will die nächste "Kerbe im Colt", wie er den Pokalerfolg mit der Eintracht vor einem Jahr genannt hatte. Titel waren beim FC Bayern stets die beste Jobgarantie für Trainer.

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