24. September 2020 / 15:34 Uhr

TV Jahn Duderstadt: Neuzugang Lasse König will sich auf Rechtsaußen etablieren

TV Jahn Duderstadt: Neuzugang Lasse König will sich auf Rechtsaußen etablieren

Filip Donth
Göttinger Tageblatt
Lasse König (r.) im Gespräch mit seinem Trainer Marcus Wuttke.
Lasse König (r.) im Gespräch mit seinem Trainer Marcus Wuttke. © Helge Schneemann
Anzeige

Für Lasse König ist es ein großer Schritt von der Verbandsliga in die Oberliga: Den geht der 26-jährige Handballer aber selbstbewusst an.

Anzeige

Lasse König ist vom MTV Geismar zum TV Jahn Duderstadt gewechselt. Der Linkshänder soll vor allem die rechte Seite im Angriffsspiel der Eichsfelder verstärken. Er rückt damit auf die Position, die durch den Abgang von Mathis Ruck frei geworden ist. Eine zentrale Rolle kommt dem 26-Jährigen aber auch in der Abwehr zu, das haben die bisherigen Testspiele gezeigt: König organisiert die Deckung des TV Jahn aus dem Mittelblock heraus.

Zuletzt war der Physiotherapie-Student zwei Jahre beim MTV Geismar aktiv, wo er bereits in der Jugend spielte. In der Saison 2018/19 traf er mit Geismar in der Verbandsliga unter anderem auf den TV Jahn Duderstadt. Einige seiner neuen Mitspieler sind König also bereits als Gegenspieler bestens bekannt. Zudem lief er für die HSG Plesse-Hardenberg und drei Jahre lang für HaSpo Bayreuth auf. Wenn neben Studium und Handball noch Zeit bleiben, so König, fahre er gerne an den See oder balanciere auf der Slackline. Derzeit gilt der Fokus jedoch dem Saisonstart in der Oberliga am 3. Oktober. Im Tageblatt-Interview spricht der Neuzugang über…

…die Gründe für seinen Wechsel ins Eichsfeld:

„Ich habe in der vergangenen Saison schon das Angebot bekommen, war aber noch nicht sicher, ob das zeitlich mit meinem dualen Studium passen würde. Die Zeit drängt aber, ich gehe langsam auf die 30 zu. Ich dachte mir, bevor es zu spät ist, würde ich gerne noch etwas weiter oben angreifen.“

…den Sprung von der Landes- in die Oberliga:

„Mit Geismar habe ich auch schon eine Saison in der Verbandsliga gespielt, das ist zur Oberliga ja nur eine Spielklasse Unterschied. Bei der ersten Herren von Plesse und in Bayreuth, beim Bayernliga-Team, habe ich auch schon mittrainiert und bin gelegentlich zu Einsätzen gekommen. Ich kenne das Niveau, bin es aber nicht gewohnt. Neu ist es für mich also nicht, aber ziemlich intensiv.“

Mehr vom Sport in der Region

…die Testspiele während der Saisonvorbereitung:

„Die Testspiele waren bislang alle gut. Verbesserung ist immer möglich. Die Abwehr steht auf jeden Fall ganz passabel, wobei wir immer noch einen Schritt mehr verschieben, einen Schritt weiter um den Kreis arbeiten könnten. Die Stimmung in der Mannschaft ist super, das ist sehr wichtig. Am Torabschluss können wir noch arbeiten, sodass wir da effizienter werden. Zudem müssen wir noch mehr in die Tiefe arbeiten, nicht so breit spielen. Wenn wir das umsetzen, wird das eine sehr schöne Saison, denke ich.“

…seine Rolle im Team und die Rechtsaußen-Position:

„Mein Anspruch ist, der Stamm-Rechtsaußen zu werden. Wir sind uns aber einig, dass wir uns nicht nur auf sieben Leute verlassen, sondern ausgeglichen spielen wollen. Ich hoffe, dass ich mich mit meinen Teamkameraden beziehungsweise Konkurrenten auf der Position messen werde, damit wir uns dadurch weiter hochschrauben und Erfolge von der Außenposition feiern können.“

…Ziele für die Saison 2020/21:

„Ich denke, wir streben als Mannschaft die obere Hälfte an. Ich wäre gerne unter den Top Fünf. Ich glaube, das ist auf jeden Fall drin. Für mich persönlich geht es nicht darum, eine bestimmte Anzahl an Toren zu werfen – es ist ein Teamsport.“