21. September 2020 / 12:30 Uhr

TV Jahn Duderstadt unterliegt HSG Plesse-Hardenberg

TV Jahn Duderstadt unterliegt HSG Plesse-Hardenberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jannik Burgdorf (hier im ersten Aufeinandertreffen mit dem Burgenteam) kommt immer besser in Form.
Jannik Burgdorf © Helge Schneemann
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Das erste Duell der beiden Handball-Oberligisten vor zwei Wochen hatte der TV Jahn Duderstadt noch für sich entschieden (26:20). Diesmal musste sich die Mannschaft von Trainer Marcus Wuttke der HSG Plesse-Hardenberg knapp mit 25:26 (16:13) geschlagen geben.

Das erste Duell der beiden Handball-Oberligisten vor zwei Wochen hatte der TV Jahn Duderstadt noch für sich entschieden (26:20). Diesmal musste sich die Mannschaft von Trainer Marcus Wuttke der HSG Plesse-Hardenberg knapp mit 25:26 (16:13) geschlagen geben. Erstmals seit März verfolgten wieder rund 50 Zuschauer ein Handballspiel in der Sporthalle „Auf der Klappe“.

Wie schon im Test gegen Baunatal fehlte den Duderstädtern erneut die Konsequenz beim Torwurf. „Wir haben einfach zu viele Fehlwürfe gehabt. Zehn Hundertprozentige, die wir nicht reinmachen, sind zu viel“, sagte Jahn-Coach Marcus Wuttke, der im gleichen Atemzug aber festhielt: „Grundsätzlich bin ich aber auch mit diesem Spiel zufrieden.“

Wechselnde Führungen bestimmen das Spielgeschehen

Til Winkler, mit sieben Treffern zweitbester Duderstädter Torschütze, eröffnete den Torreigen für die Hausherren (1:0/2.). Plesse-Hardenberg gelang der schnelle Ausgleich. Und auch in der Folge blieb das Spiel eng, die Führung wechselte hin und her. Erst zur Pausensirene hatten sich die Gastgeber mit einem 4:0-Lauf erstmals auf drei Treffer absetzen können (16:13). Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste rund eine Viertelstunde vor Schluss wieder zum Ausgleich (21:21) und übernahmen kurz darauf erneut die Führung (23:22/49.). Am Ende hatte das Team von Trainer Artur Mikolajczyk knapp die Nase vorn.

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Duderstädter wollen noch am Torabschluss arbeiten

Wuttke hob trotz der Niederlage die positiven Aspekte hervor: „Wir haben erneut gute Erkenntnisse gesammelt, haben schöne Aktionen im Angriff gehabt, freie Bälle rausgespielt, die wir dann halt verwerten müssen. Da werden wir in den nächsten zwei Wochen intensiv dran arbeiten, sodass wir im Torabschluss noch sicherer werden“, erklärte der Duderstädter Trainer. Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen mit der HSG in Bovenden hatte er in eigener Halle auf mehrere Spieler verzichten müssten. Justin Brand fehlte aus privaten Gründen, Deni Skopic musste aufgrund seiner Handverletzung passen. Und Neuzugang Stjepan Knezic blieb auch auf der Bank. Er hatte sich im Training am Freitag leicht verletzt, Wuttke wollte kein Risiko eingehen und schonte den Kroaten.

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„Uns ist damit die Revanche gelungen. Das hat mich besonders gefreut“, sagte HSG-Trainer Artur Mikolajczyk. Der Coach wollte den Sieg aber nicht überbewerten, da beide Teams nicht ihren vollständigen Kader aufbieten konnten. So fehlten bei der HSG Routiniers und Zugänge wie Krebs, Schlüter und Breitmeyer. Ein großes Kompliment heimste Plesse-Keeper Lennart Gees ein, der am Spieltag 25 Jahre alt wurde. „Dem haben wir daher auch den Sieg in die Geschenketüte gepackt“, sagte Mikolajczyk, der zwei Wochen vor dem ersten Punktspiel beim MTV Vorsfelde noch einige Varianten in Abwehr und Angriff testete. – Tore TV Jahn: Burgdorf (9), Winkler (7/3), Rollheuser (4), Grolig, Germershausen (je 2), Osei-Bonsu (1). HSG: Lange (6), Funke (5), Pogadl (4), Herale, Winkelmann, Sültmann (je 3), Herrig (2). – Tore Plesse: Lange (6), Funke (5), Pogadl (4), Herale, Sültmann, Winkelmann (je 3), Herrig (2).

Osei-Bonsu in der Abwehr stark

Mit der Leistung der einsetzbaren Spieler war Wuttke zufrieden: „Mir hat Chris Osei-Bonsu in der Abwehr sehr gut gefallen. Er hat in der 5:1 hinten sehr gut gearbeitet. Til Winkler war in Angriff und Abwehr stark. Jannik Burgdorf ist auf dem Weg, wieder richtig gut zu werden, hat viele schöne Tore gemacht. Auch die beiden Neuen, Lasse König und Jan Germershausen, haben gut reingefunden und mitgearbeitet.“


Von Filip Donth und Ferdinand Jacksch