21. November 2022 / 10:40 Uhr

WM-Eröffnungsspiel mit schwacher TV-Quote: Starkes Minus im Vergleich zu 2018

WM-Eröffnungsspiel mit schwacher TV-Quote: Starkes Minus im Vergleich zu 2018

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Eröffnungsspiel zwischen Katar und Ecuador erreichte deutlich weniger Zuschauer als der Auftakt bei der WM 2018.
Das Eröffnungsspiel zwischen Katar und Ecuador erreichte deutlich weniger Zuschauer als der Auftakt bei der WM 2018. © IMAGO/Pro Shots
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Das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft zwischen Katar und Ecuador erreichte deutlich weniger Menschen in Deutschland als die Auftaktpartie bei der WM vor vier Jahren. Die "AGF Videoforschung" errechnete einen Rückgang der TV-Quote von mehreren Millionen Zuschauern.

Das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft in Katar hat deutlich weniger Menschen in Deutschland interessiert als die erste Partie der WM 2018 in Russland. Durchschnittlich 6,209 Millionen Menschen sahen am Sonntagnachmittag das Spiel zwischen Gastgeber Katar und Ecuador (0:2) im ZDF, wie die AGF Videoforschung errechnete. Vier Jahre zuvor hatten in der ARD im Schnitt noch 10,01 Millionen Zuschauer die Auftakt-Begegnung zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien (5:0) verfolgt.

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Auch beim Marktanteil war die Differenz deutlich. Am Sonntag lag er bei 28,2 Prozent. 2018 waren es an einem Donnerstag 52,0 Prozent. Beide Spiele wurden am Nachmittag angepfiffen.

Nach 20 Uhr gibt es in der Regel deutlich mehr TV-Zuschauer. 2014 hatten abends von 22 Uhr an 15,87 Millionen Menschen im ZDF die Eröffnungspartie zwischen Brasilien und Kroatien gesehen und für einen Marktanteil von 62,4 Prozent gesorgt.

Das ZDF hatte am Sonntag von 15.30 Uhr an von Mainz und aus Katar gesendet. Die Zahlen steigerten sich im Laufe des Nachmittags von 3,837 Millionen (20,6 Prozent Marktanteil) auf die 6,209 Millionen Menschen.

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Positives Fazit von WM-Teamchef Christoph Hamm

WM-Teamchef Christoph Hamm zog insgesamt eine zufriedenstellende Bilanz des ersten WM-Tages in dem unter anderen wegen der ungenügenden Menschenrechtslage umstrittenen Emirat. "Uns ist am Eröffnungstag der Spagat gelungen zwischen der Aufbereitung der kritischen Themen rund um diese WM und der angemessenen Berichterstattung über den sportlichen Auftakt", sagte er. Das sei von den Zuschauerinnen und Zuschauern gut angenommen worden.

"Es bestärkt uns für die kommenden WM-Tage in unserer Herangehensweise, die Themen abseits der Stadien nicht zu vernachlässigen, aber zugleich dem sportlichen Stellenwert des WM-Turniers gerecht zu werden", meinte Hamm. Die Spiele der kommenden Tage würden fußballerisch auch eine Steigerung gegenüber dem Eröffnungsspiel versprechen.

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