20. September 2019 / 18:55 Uhr

Telekom schnappt sich offenbar TV-Rechte für Heim-EM 2024 - So reagiert das Netz

Telekom schnappt sich offenbar TV-Rechte für Heim-EM 2024 - So reagiert das Netz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die EM 2024 wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge von Telekom übertragen - ARD und ZDF sollen leer ausgehen.
Die EM 2024 wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge von Telekom übertragen - ARD und ZDF sollen leer ausgehen. © imago images / GEPA pictures
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Die ARD und das ZDF haben wohl keine Übertragungsrechte für die Fußball Europameisterschaft 2024 erworben. Stattdessen soll sich laut Medienberichten die Telekom die Rechte geschnappt haben. Einige Fußball-Fans im Netz befürchten dadurch eine weitere "Preistreiberei", andere sind einfach nur geschockt.

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Die Heim-EM 2024 hält ihre erste Sensation schon fünf Jahre vor ihrem Start bereit. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Bild unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der UEFA berichten, droht den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF der Verlust der Übertragungsrechte für das TV-Spektakel. Bisher wurden Welt- und Europameisterschaften fast ausschließlich von den beiden Rundfunksendern ausgestrahlt. Stattdessen soll sich die Deutsche Telekom die Rechte gesichert haben.

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ARD und ZDF äußerten sich nicht - Fans befürchten "Preistreiberei"

ARD und ZDF hielten sich am Freitag mit Kommentaren zurück. "Da es sich um ein laufendes Ausschreibungsverfahren handelt, können wir uns dazu nicht äußern", so ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. Auch der Deutsche Fußball-Bund wollte, wie auch die UEFA, keine Stellungnahme abgeben.

Das Netz hielt sich mit Kommentaren allerdings nicht zurück und äußerte lautstark Kritik an der "Preistreiberei bei den Fussballrechten", wie es Twitter-Nutzerin "AStahmann" formulierte. Von einem so wichtigen Sportereignis dürfe man die Zuschauer der öffentlich-rechtlichen Rundfunksender nicht ausschließen.

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Neben der großen Enttäuschung der Fußballfans, die mit einem "EM-Boykott" vor den Bildschirmen drohen, gibt es aber auch Spott für die Fernsehsender und die Deutsche Telekom.

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