26. April 2019 / 15:22 Uhr

Twitter-Reaktionen zum Füllkrug-Wechsel: "Werder wurde letztes Jahr bereits Harnik geschenkt"

Twitter-Reaktionen zum Füllkrug-Wechsel: "Werder wurde letztes Jahr bereits Harnik geschenkt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Füllkrug-Wechsel zu Werder Bremen hat ein großes Twitter-Echo hervorgerufen. 
Der Füllkrug-Wechsel zu Werder Bremen hat ein großes Twitter-Echo hervorgerufen.  © imago/Twitter/Screenshots
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Schon im Sommer kokettierte Niclas Füllkrug mit einem Wechsel. Damals hieß der heißeste Kandidat noch Borussia Mönchengladbach. Seit dieser Woche steht fest, dass Werder Bremen sein neuer Arbeitgeber wird. Die Reaktionen der Werder-Fans fallen eher verhalten aus, 96-Anhänger äußern ihren Unmut. 

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Bis zu sieben Millionen überweist Werder Bremen an Hannover 96 für den Transfer von Niclas Füllkrug. Er war die personifizierte Hoffnung der Niedersachsen auf den Klassenerhalt, doch die Rückrunde fiel für ihn flach. Ein Knorpelschaden, sein dritter bereits, setzten ihn außer Gefecht. Diese Verletzungshistorie schnürt Skepsis bei Werder-Anhänger. Die "niedrige" Summe bewirkt Unmut bei den 96-Sympathisanten.

Diese Spieler haben sowohl bei Hannover 96 als auch bei Werder Bremen gespielt:

<b>Martin Harnik</b> ging zwischen 2006 und 2009 erst für die Reserve der Bremer auf Torejagd, dann für die Erstvertretung. Seit 2016 spielte er für 96 - und wechselte 2018 wieder zurück zu Werder. Zur Galerie
Martin Harnik ging zwischen 2006 und 2009 erst für die Reserve der Bremer auf Torejagd, dann für die Erstvertretung. Seit 2016 spielte er für 96 - und wechselte 2018 wieder zurück zu Werder. ©
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Acht Monate und zwei Gefühlswelten

Vor allem angesichts der 18 Millionen, die die Roten hätten von Borussia Mönchengladbach einstreichen können, wäre der Wechsel im Sommer über den Tisch gegangen. Stattdessen verkündete 96 stolz die Vertragsverlängerung von "Fülle", um alle Gerüchte in den Schatten zu stellen. Ende August 2018 setzte der Stürmer seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Konditionen: Zwei Jahre längere Vertragslaufzeit (bis 2022), über zwei Millionen Euro Salär pro Jahr, Ausstiegsklausel.

Das Verlustgeschäft Abstieg

Acht Monate später ist Füllkrug offiziell nach der Saison weg. Schnellebiges Fußballgeschäft eben. War damals noch von einer 20 Mio. Euro Ausstiegsklausel die Rede, ließ sich 96, auch angesichts der sportlichen Situation, nun auf einen Deal mit Werder Bremen ein, der nur den wenigstens 96-Fans schmeckt. Sechs Mio. fixe Ablöse transferiert der Nordclub an das Bundesliga-Schlusslicht. Das ist auch der Hartnäckigkeit von Werder-Geschäftsführer Frank Baumann zu verdanken.

Unter dem Hashtag #Füllkrug kommentierten Twitter-User ihre Meinung zum Transfer. Wir haben uns Mal einige rausgepickt. Von herzlicher Begrüßung und Verständnis über Skepsis bis hin zu Verrats-Vorwürfen ist alles dabei.

Positive Reaktionen auf den Wechsel des 96-Stürmers:

96-Fans und Fußballinteressierte grübeln über die niedrige Ablöse, die die Roten für Füllkrug ausgehandelt haben. Bis auf eine Ausnahme (@quew) hätten sie eine höhere Summe erwartet:

Bereits einen Tag nach der Wechsel-Bekanntgabe veröffentlichte Werder.TV eine Folge "Butter bei die Fische" mit dem alten neuen Werder-Kicker Niclas Füllkrug. Bei Twitter gab es dafür sogar von SVW-Anhängern Kritik:

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