10. Oktober 2021 / 07:29 Uhr

Tyson Fury verteidigt WM-Titel im Schwergewicht - K.o.-Sieg gegen Deontay Wilder nach elf Runden

Tyson Fury verteidigt WM-Titel im Schwergewicht - K.o.-Sieg gegen Deontay Wilder nach elf Runden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tyson Fury hat Deontay Wilder durch K.o. besiegt und seinen WM-Titel verteidigt.
Tyson Fury hat Deontay Wilder durch K.o. besiegt und seinen WM-Titel verteidigt. © Chase Stevens/FR171365 AP/dpa
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Der Brite Tyson Fury hat seinen WM-Titel im Schwergewicht verteidigt und den US-Amerikaner Deontay Wilder durch K.o. besiegt. "Ich habe immer gesagt, ich bin der beste Boxer der Welt", erklärte Fury nach dem kräftezehrenden Fight über elf Runden.

Tyson Fury hat den Weltmeistertitel des Box-Verbandes WBC im Schwergewicht verteidigt. Dem Briten gelang am Samstag (Ortszeit) in einem kräftezehrenden Kampf nach elf Runden ein K.o.-Sieg gegen den Amerikaner Deontay Wilder. Es war das dritte Duell zwischen den beiden Stars der Szene. „Es war ein großartiger Fight. Ich habe immer gesagt, ich bin der beste Boxer der Welt, das habe ich gezeigt, und er ist der zweitbeste“, sagte Fury.

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Zuvor hatte es im Dezember 2018 ein Unentschieden und im Februar 2020 einen K.o.-Sieg für Fury gegeben. Während dieser unbesiegt bleibt, verließ Wilder in seinem 45. Kampf zum dritten Mal den Ring nicht als Sieger. Es könnte sein letzter Auftritt gewesen sein, denn im Vorfeld hatte der Boxer aus Manchester angekündigt, seinen US-Kontrahenten in den Ruhestand schicken zu wollen.

Offener Schlagabtausch zwischen Fury und Wilder

Es war diesmal zunächst ein offener Schlagabtausch, so dass die Zuschauer in der T-Mobile Arena in Las Vegas voll auf ihre Kosten kamen. Wilder ging in der dritten Runde zum ersten Mal zu Boden, und Fury konnte sich nur eine Runde später nicht auf den Beinen halten. Beide bissen auf die Zähne, ehe bei Wilder der konditionelle Faktor zunehmend eine Rolle spielte.

Nach sechs Runden sahen die Kampfrichter Fury leicht vorn, und der 33-Jährige machte weiter Druck. In Runde zehn erwischte es Wilder zum vierten Mal. Sein Gegner witterte die Chance und riss siegessicher die Arme bereits nach oben, aber Wilder stand noch einmal auf. Eine Runde später musste sich der 35-Jährige jedoch nach einem rechten Haken endgültig geschlagen geben.