20. Dezember 2019 / 12:20 Uhr

U17-Fußballer des TSV Kronshagen kassieren 0:5-Pleite gegen den VfL Wolfsburg II

U17-Fußballer des TSV Kronshagen kassieren 0:5-Pleite gegen den VfL Wolfsburg II

Jürgen Schinke
Kieler Nachrichten
Ömer Dagtekin bot sich die einzige Großchance, hier reibt sich Kronshagens Stürmer im Zweikampf mit den Wolfsburgern Gia Phong und Finn Hinze (re.) auf.
Ömer Dagtekin bot sich die einzige Großchance, hier reibt sich Kronshagens Stürmer im Zweikampf mit den Wolfsburgern Gia Phong und Finn Hinze (re.) auf. © Jürgen Schinke
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Es bleibt dabei: Kronshagens U17-Fußballer haben in der Regionalliga Nord einen schweren Stand. Auch beim letzten Auftritt in diesem Jahr musste der sieglose Aufsteiger Federn lassen – gegen das Team vom VfL Wolfsburg II kassierte das Schlusslicht eine 0:5 (0:2)-Heimpleite.

„Wir haben anfangs zwei Teams gesehen, die im 15. Saisonspiel recht müde wirkten“, beschrieb Trainer Peter Speth erste Zuckungen der auf mäßigem Niveau stehenden Partie, „vielleicht waren die Mannschaften mit ihren Gedanken schon leicht in der Winterpause. Bis zur 20. Minute waren Chancen Zufallsprodukte.“

In der Tat: Bei nasskalten äußeren Bedingungen plätscherte die Auseinandersetzung zunächst zäh und ereignisarm dahin. Zwar agierten die Gäste gefällig mit größerer Ballsicherheit, entwickelten aber keinerlei Torgefahr. So fiel die Führung praktisch aus dem Nichts. Zum wiederholten Mal in dieser Saison wurde den TSVK-Talenten eine Standardsituation zum Verhängnis. Nach einem Eckball beförderte Sean Busch die Kugel ungehindert per Kopf in die Maschen (23.).

Speth: „Das Spiel spiegelt die gesamte Hinserie wider, wir freuen uns jetzt auf eine Pause."

Kronshagens Coach vermisste hier konsequentes Eingreifen seiner Schützlinge, die diese Aktion tatenlos eskortierten und dem Gegner ein vorweihnachtliches Präsent auf den Gabentisch legten.

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Die Führung beflügelte den VfL, der nach und nach die Matchkontrolle an sich riss. Auf der Gegenseite löste der Rückstand Verunsicherung aus, noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhten entschlossene Grün-Weiße bei der zweiten nennenswerten Gelegenheit durch Felix Brunner auf 2:0 (33.).

Die folgende Kabinenpredigt blieb ohne den erhofften Effekt. „Da war der Akku bei uns wohl mental leer, um die zweite Hälfte mit einer Energieleistung anzugehen“, konstatierte Speth.

Selbstbewusste Jungwölfe gaben die Partie nicht mehr aus der Hand, nutzten cool zwei weitere Standards durch Hinze (49.) und Meier (72.) zu weiteren Treffern. Zwischenzeitlich schnürte Brunner nach schnellem Umschaltspiel den Doppelpack (53.). Erst nach einer guten Stunde Spielzeit agierte der TSVK druckvoller und schwungvoller. Die beste Chance bot sich Ömer Dagtekin nach Vorlage von Kapitän Sercan Yildirimer, doch VfL-Keeper Schönmottel verhinderte den Ehrentreffer reaktionsschnell.


„Das Spiel spiegelt die gesamte Hinserie wider, wir freuen uns jetzt auf eine Pause. Im Januar wollen wir uns fleißig auf ein hoffentlich sportlich besseres neues Jahr vorbereiten“, resümierte Trainer Speth. Weiter geht es für den TSVK mit der Partie am 15. Februar (13 Uhr) beim JFV Bremen.

TSVK: M. Möller (73. Roloff) – Kulka (60. Hariri), Rose, Krause, Baade – Sankowski (41. Alvarez Sari), Derici (71. Chardey), F. Möller – Weber (41. Oehmke), Dagtekin, Yildirimer. Schiedsrichter: Rutkowski (Freiburg) – Tore: 0:1 Busch (23.), 0:2 Brunner (33.), 0:3 Hinze (49.), 0:4 Brunner (53.), 0:5 Meier (72.) – Zuschauer: 100.

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