15. Juli 2021 / 20:09 Uhr

U20-EM: VfL-Sprinter Morawietz mit zwei Top-Zeiten, aber ohne Wind-Glück

U20-EM: VfL-Sprinter Morawietz mit zwei Top-Zeiten, aber ohne Wind-Glück

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Schnell unterwegs: Tobias Morawietz vom VfL Wolfsburg (M.) bei der U20-EM. 
Schnell unterwegs: Tobias Morawietz vom VfL Wolfsburg (M.) bei der U20-EM.  © imago images/Beautiful Sports
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Tolles Debüt von Tobias Morawietz. Bei der U20-EM in Tallinn war kein Deutscher schneller unterwegs, über die 100 Meter lieferte der Sprinter des VfL Wolfsburg zwei starke Zeiten ab. Mit etwas Glück hätte es sogar für den Einzug ins Finale reichen können.

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Bei seinem U20-EM-Debüt war Sprinter Tobias Morawietz schnell unterwegs. Das Top-Talent des VfL Wolfsburg verpasste bei den kontinentalen Titelkämpfen in Tallinn zwar den Finallauf über die 100 Meter, brachte aber zwei Top-Zeiten in Estland auf die Anzeigetafel. „Ich bin zufrieden. Es hat hier Spaß gemacht. Mit ein bisschen Wind-Glück wäre eine Bestzeit dringewesen. Vielleicht sogar das Finale“, so Morawietz

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Im ersten Vorlauf kam der Wolfsburger in der brütenden Hitze von 33 Grad in 10,58 Sekunden ins Ziel, sicherte sich so souverän einen Platz im Halbfinale. Hier hätte Morawietz in seinem Rennen mindestens Zweiter werden, oder zu den beiden Zeitschnellsten auf den folgenden Plätzen zählen müssen, um ins Finale einzuziehen.

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Beides gelang ihm als Viertplatzierter seines Laufs nicht. Obwohl sich der VfLer noch mal steigerte und mit 10,57 Sek. nur ein Hundertstel über seiner Bestzeit lag. Obwohl sich der VfLer nochmal steigerte und mit 10,57 Sek. nur eine Hundertstel über seiner Bestzeit lag. Pech hatte er allerdings mit den Verhältnissen, die beiden anderen Halbfinals hatten mehr Rückenwind. „Dann hätte es vielleicht mit dem Finale klappen können“, so der EM-Debütant, der aber nur kurz enttäuscht war, um sich dann doch über seine Leistungen freuen zu können – zumal er schnellster Deutscher in Tallinn war.

Am Freitag schaut sich der Wolfsburger das Finale von der Tribüne aus an, am Sonntag steht dann die Sprint-Staffel auf dem Plan. Morawietz rechnet sich Chancen aus, an Position zwei zu laufen. „Die Pause tut auch gut. Die Rennen haben doch ein bisschen geschlaucht“, sagte der VfLer, nachdem er auf seinem Zimmer angekommen war. Mit etwas Verzögerung. Seine Akkreditierung war kurzzeitig verschwunden, ein Teamkollege hatte sie eingesteckt. Ansonsten war er gestern schnell unterwegs.